Regatta Berichte

17./18.Mai  Frühjahrs-Jollen-Regatta, Tankumsee, WSCG

Anreise aus Duisburg bei schönem Wetter, leider aber mit viel Stau auf der Zufahrtsstrasse B188. Zunächst bin ich zum Quartier in die Tankumsee-Siedlung gefahren und habe das Auto geleert. Dann mit dem Boot zum WSCG Gelände, wo mich Hans-Peter empfing. Das Boot haben wir nur auf dem Gelände abgestellt und nach einem kleinen Plausch wieder zurück zum Quartier, da für den Abend noch ein gemeinsames Essen im „Camper“ geplant war. Daran nahmen dann Hans + Doris, Philip + Beate, Hans-Peter + Waltraut, sowie Ritva + ich teil. Viele wollten Spargel essen, der aber leider schon aus. Als Ersatz bekamen wir dann auf Kosten des Hauses nach dem Essen jeder einen „Kurzen“ mit freier Auswahl.

 

Samstag: Morgens mit Hans getroffen, das Boot aufgeriggt und ins Wasser geslippt. Philip hatte mir schon am Vortag eine freie Box gezeigt, so dass ich mein Boot direkt dort hinein gelegt habe.

Die Regattaleitung hatte eine Steuermanns-Besprechung für 13 Uhr angesetzt, die von fünf Monarchen, zwei Laserseglern, einem 420-er, und zwei weiteren Teilnehmern ein nur ein kleines Regattafeld bot. Daher wurden dann alle Segler um 14 Uhr gleichzeitig gestartet.

Es mussten zwei Runden gesegelt werden, wobei jede Runde aus einem Dreieck und einem sogenannten Schenkel bestand. Hans-Peter fühlte sich nicht ganz wohl und verzichtete auf den Start. Die beiden Lasersegler waren nach dem Start bald deutlich vor den anderen Booten. Bei den Monarch kämpfen Philip und Hans um die Führung, dahinter Hans-Jürgen und Karlo, da dieser einen schlechten Start erwischte. Diese Reihenfolge lieb auch bis zum Zieleinlauf bestehen.

Die anschließende Wettfahrt gestaltete sich fast identisch, nur dass beim Zieleinlauf Hans diesmal sehr knapp vor Philip lag und Karlo sich den dritten Platz vor Hans-Jürgen sicherte.

Es wurde noch eine dritte Wettfahrt an diesem Tag gestartet. Hier hatten Karlo und Hans den besten Start, führten gleich deutlich vor Hans-Jürgen und Philip. Durch eine Winddrehung, welche die beiden Führenden in eine Schwachwindzone brachte, konnten Philip und Hans-Jürgen sich den ersten und zweiten Platz erobern.

Dann war Grillen vorbereitet und Hans-Peter bereitete schöne Steaks und Bratwürste auf dem Grill.

 

Am Sonntag war Start um 11 Uhr. Diesmal war der Kurs fast gleich, nur das die Tonnen in einer anderen Richtung umsegelt werden mussten; d.h. die Raumtonne lag auf der anderen Seite des Dreieckkurses. Karlo war nicht mehr dabei, dafür startete Hans-Peter, so dass wieder vier Monarchsegler unterwegs waren. Philip musste sich zunächst mit Hans-Peter auseinander setzen, konnte sich aber bald von ihm lösen. Die weitere Reihenfolge bis zum Zieleinlauf hieß Hans, Hans-Jürgen und Hans-Peter.

 

Die fünfte Wettfahrt war die die kurioseste. Die vier Monarchen segelten den ersten Dreieckskurs ziemlich konstant und dicht beieinander. Auch der anschließende Schenkel brachte keine große Änderung. Philip war vorn, die anderen folgten dicht auf. Nach der Rundung der Luvtonne sollte eigentlich ein Dreieckskurs folgen; aber alle Monarchen, sowie die zwei weiteren Segler, die hinter den Monarchen segelten, fuhren einfach Philip hinterher. Hans und Hans-Jürgen gingen nach Rundung der Raumtonne (????) über die Ziellinie, weil sie meinten, alles abgesegelt zu haben und wunderten sich dabei, dass kein Zieleinlaufsignal ertönte. Philip und Hans-Peter segelten weiter und eine Runde später durchs Ziel. Aber hier hatte Regattaleitung schon erkannt, dass alle diese Segler den falschen Kurs gesegelt waren und disqualifizierte sie.

 

Das anschließende Mittagessen im Club war diesmal eines ganz besonderen Lobes wert. Es gab ein Buffet von einem Caterer aus einem Nachbarort. Das bestand aus zwei verschiedenen Sorten Geschnetzeltem mit mehreren Beilagen. Es schmeckte sehr lecker und fast alle Segler nahmen reichlich Nachschlag.

 

Nach einer freundlichen Siegerehrung, bei der es dann für die jeweils ersten drei Segler einen netten kleinen Pokal gab, war dieses Regattawochenende mit gutem Wind und bisher trockenem Wetter beendet. Leider setzte dann noch beim Einpacken der Boote der Regen ein. Dieser konnte das bisher Erlebte aber nicht mehr schmälern.

 

Hans-Jürgen, GER382