| Regatta: |
|
|
|
|
|

Gruppenbild mit Regattapreisen: Manfred, Hans-Jürgen, Ina, Klaus, Fritz
(es fehlen Hans-Jürgen Güllekers und Gerd Neumann)
Kurzbericht der Regatta:
Es war ein Segelwochenende mit guten Windverhältnissen und Windstärken von 3 bis (in Böen) 4 Beaufort, Windrichtung Süd bis Südwest.
Es wurden am Samstag vier Wettfahrten gesegelt, weil der Wetterbericht für den Sonntag nichts Gutes versprach. Dies stellte sich dann am Sonntag allerdings als falsch heraus, denn die Sonne schien und es war bestes Segelwetter; zwar teilweise mit drohenden dunklen Wolken am Himmel, aber es blieb trocken.
Daher kamen die Segler am Sonntag nur noch zum Verkosten des leckeren Kuchen in das gemütliche Clubhaus des DSC.
Leider nur 7 Meldungen und 6 startende Seglerinnen/Segler.
Regattaverlauf:
Die Wettfahrtleitung hatte einen Up-and-down-Kurs ausgelegt, der in den ersten drei Wettfahrten jeweils viermal zu runden war. In der vierten Wettfahrt dann nur noch zweimal, wegen des nachlassenden Windes.
Die Windverhältnisse an den Rundungstonnen waren meist nicht einfach zu segeln:
a. an der Luvtonne, mit ausgelegter Ablauftonne, herrschten stark drehende Winde, so dass es manchmal Glücksache war, ob man die Tonne schnell oder mit einem zusätzlichen Schlag runden konnte.
b. am Leetor wehte der Wind meist nicht aus der sonst vorherrschenden Richtung und er war häufig sehr schwach. Die Wahl der besseren Tonne hatte durchaus Einfluss auf den weiteren Verlauf. So konnte Ina in der zweiten Wettfahrt die vor ihr liegenden Segler Fritz und Manni damit überraschen, dass sie plötzlich auf der Kreuzstrecke neben ihnen segelte. Oder in der vierten Wettfahrt: Hans-Jürgen lag deutlich vor Manni, dieser rundete die leewärts gelegene Tonne, hatte dort viel besseren Wind als Hans-Jürgen und konnte damit die vierte Wettfahrt für sich entscheiden.
1.WF: Manfred, Hans-Jürgen und Fritz starten gut, runden als vordere die Luvtonne. Im Laufe der Wettfahrt kann sich Hans-Jürgen etwas von den beiden anderen lösen, rundet bei einem Leedurchgang als Erster und profitiert anschließend davon, dass die nachfolgenden wegen eines Flautenloches an der Leetonne hängenbleiben. Ina rangelt mit Klaus um den vierten Platz und Hans-Jürgen (Güllekers) segelt auf den sechsten Platz.
2.WF: Der Start verläuft für alle ganz gut, jedoch können sich Fritz und Manni schon auf der ersten Kreuzstrecke etwas absetzen, gefolgt von Hans-Jürgen, Klaus und Ina. Am Leetor schiebt sich Ina dann durch die Wahl der anderen Tonne nach vorn (siehe oben). Hans-Jürgen und Klaus, aufgehalten von den schwachen Winden an der "falschen" Seite des Leetores, folgen erst mit gutem Abstand. Sie haben jedoch Glück, denn der Wind dreht zu ihren Gunsten, so dass sie die Kreuzstrecke fast durchgehend ohne einen Holeschlag durchsegeln können. Hierbei überholt Hans-Jürgen die vor ihm liegenden Segler und kann seinen Vorsprung bis zum Zieleinlauf retten.
3.WF: Hier entscheidet sich gleich auf der ersten Kreuzstrecke, dass Manni diesmal gewinnen wird. Hans-Jürgen und Fritz können ihn nicht halten und Manni siegt mit deutlichem Abstand.
4.WF: Die Wettfahrtleitung kündigt noch einen vierten Start an, obwohl der Wind deutlich nachgelassen hatte und die meisten Segler schon müde waren. Hans-Jürgen und Klaus dümpeln gemütlich an einer windgeschützten Seeseite und plauschen mit einem Monassegler. Plötzlich der erste Schuss. Hans-Jürgen schafft es gerade noch pünktlich an der Startlinie zu sein und kann sich sofort an die Spitze setzen (es war ein Nullstart aus dem Schatten heraus). Diesmal sollten nur noch zwei Runden gesegelt werden. Diese segelt Hans-Jürgen immer vorn, gefolgt von Manni und Fritz. Bei der Rundung des Leetores vor der Zielkreuz dann der oben beschriebene Verlauf; dies kostete Hans-Jürgen den ersten Platz in dieser Wettfahrt und in der Gesamtwertung.
Ausklang:
Nach Rückfragen der Wettfahrtleitung beim abendlichen Verkosten der leckeren Mahlzeit, entschlossen sich zunächst die Monassegler, bei denen auch viele einen weiten Rückweg hatten, am nächsten Tag nicht mehr zu segeln, da erstens schlechtes Wetter angesagt war und zweitens die ausgeschriebenen vier Wettfahrten schon ausgetragen waren. Diesem schlossen sich die Monarchsegler an.
Die Siegerehrung wurde dann gleich im Anschluss an das Essen durchgeführt. Allerdings konnte die Siegerehrung nicht wie üblich auf der Terrasse stattfinden, sondern musste im Clubhaus vorgenommen werden, da es draußen schon zu dunkel geworden war.
Die Preise waren wieder künstlerisch entworfen und handwerklich super gearbeitet von Ina und ihrem Team.

Formation der Regatta-Preise
| PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF | 2.WF | 3.WF | 4.WF | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
(3) |
2 |
1 |
1 |
4,0 |
|
2 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
1 |
1 |
(2) |
2 |
4,0 |
|
3 |
GER-31 - Troll |
Friedrich Magnei |
DKSC |
2 |
(3) |
3 |
3 |
8,0 |
|
4 |
GER-385 - Lokki |
Ina Feise |
DSC |
4 |
(5) |
4 |
4 |
12,0 |
|
5 |
GER-22 - |
Klaus Fischer |
DKSC |
(5) |
4 |
5 |
5 |
14,0 |
|
6 |
GER-373 - |
Hans-Jürgen Güllekers |
SC Ns |
(6) |
6 |
6 |
6 |
18,0 |
|
7 |
GER-384 - Serra |
Gerd Neumann |
DUYC |
(DNS) | DNS | DNS | DNS | 24,0 |
Hans-Jürgen Sommerfeld, GER 382