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    2./3. Mai - Harkortsee-Krone - YCH

    Harkortsee - Ruhr-Stausee zwischen Hagen - Herdecke - Wetter



    Hans-Jürgen, Hans-Peter, Philipp, Heinz, Manfred.

    Yacht-Club Harkortsee mit nur  e i n e m  MONARCH bei ausgeschriebener RLR  -  5 angereiste Gastboote

    So´n Mist!. Schon wieder bin ich Vierter in der Regatta geworden. Also, wieder mal den Bericht schreiben.

    Was war positiv, was war negativ? Halt, Negatives werde ich nicht in einem öffentlichen Bericht schreiben. Daher hier nur die positiven Tatsachen dieses Wochenendes.

    Wir hatten am Samstag herrliches Sonnenscheinwetter mit fast keinen Wolken am Himmel, an Land sehr warmes T-Shirt Wetter. Auf dem Wasser konnte man dann doch eine Weste vertragen; die Schwimmweste reichte hierfür. Der Sonntag zeigte sich dann deutlich kühler und Wolken verhangen; der angesagte Regen blieb aber aus.

    Der Wind war leider keine konstante Größe; die Flaggen am Mast wehten zwar aus, aber die Richtung änderte sich laufend: Dreher um 100 Grad waren üblich (auf dem Wasser teilweise noch mehr). Außerdem blies es auf dem See mal hier, dann mal dort und zwischendurch überhaupt nicht. Also, schwierige Verhältnisse. Für den Monarch heißt das: laufend die Windfäden beobachten, die Position auf dem Boot dauernd anpassen und die Großschot möglichst aus der Hand fahren.

    Aber das beherrschen wir alten Monarch-Segler ja sowieso, oder?

    Neben den Monarchen wurden noch die Bootsklassen Fam und Opti gestartet. Die Beteiligung hielt sich aber in Grenzen: 6 Monarchen, 5 Fam und 10 Optis. In dieser Reihenfolge erfolgten auch die Starts mit den üblichen fünf Minuten Abständen. Es war also viel Platz auf dem Wasser.

    Auch an Land war es, abgesehen von den aufgeregten und alles immer besser wissenden Eltern der Optikinder, sehr ruhig; außer der Regattaleitung war kaum ein Mitglied des ausrichtenden Vereins auf dem Gelände. Die Verpflegung der Teilnehmer war auf die Optisegler abgestimmt: Bratwurst und Pommes. Tagessuppe, sowie Kaffe und Kuchen konnte man aber auch von der Verpflegungsstelle bekommen.

    Aber nun zu den einzelnen Wettfahrten.

    1. Wettfahrt, Start 14.05 Uhr, Zwei Runden zu segeln, Richtung Wetter:

    Der Start lief bei allen sechs Monarchen etwa gleich gut. Auf der Kreuz zur Luvtonne konnten sich aber Philip und Hans-Peter schon deutlich von den anderen absetzen. Dritter war ich, dann Manni und Heinz und schon deutlich zurück Beate; sie hatte aber auch ihren Mann als Passagier an Bord. In dieser Reihenfolge wurde die erste Runde und auch die zweite bis kurz vor dem Leetor gesegelt. Hier hatte Hans-Peter Innenraum vor Philip und rundete daher die Tonne als Erster. Da ich nur knapp hinter Philipp war und auch Hans-Peter innen passieren lassen musste, entschied ich mich zur anderen Leetonne zu segeln. Dies war ein Fehler. Erstens war der Weg etwas weiter und dann war da plötzlich Manni neben mir und hatte Wegerecht. Auf der Kreuz zur Ziellinie konnte Philip sich noch vor Hans-Peter setzen und Heinz fing mich fast auf der Ziellinie auch noch ab. So´n Mist.

    2. Wettfahrt, Start 16.05 Uhr, 1 Runde zu segeln, gleiche Richtung:

    Nach über einer Stunde, die wir auf die Ankunft der Optis warten mussten, wurden wir dann wieder als erste Gruppe gestartet. Hier konnte ich als Erster die Startlinie überqueren, gefolgt von Manni. Heinz, Philip und Hans-Peter entschieden sich für einen Kurs mit Wind von Backbord und fuhren direkt zu einem großen Windloch, in dem sie dann lange hängen blieben. So konnten ich und, mit vielleicht zwei Bootslängen dahinter, Manni die Luvtonne mit sehr großem Vorsprung vor den anderen Drei runden. Dann wurde der Wind aber wieder schwach und ich versuchte mich vergeblich am Ufer entlang zu segeln. Manni war schlauer und verlegte seinen Kurs mehr zur Seemitte und beim Passieren der Bootsstege hatte er mich schon überholt und auch Philip fuhr noch an mir vorbei. In dieser Reihenfolge wurde dann die Leetonne gerundet und auch die Ziellinie überquert. Heinz hatte noch Pech hinter der Leetonne: er segelte zu weit zum Ufer und blieb prompt im Seerosen und Algenfeld hängen.

    3. Wettfahrt, Start 10.05 Uhr, 2 Runden zu segeln, gleiche Richtung:

    Der Wind an diesem Sonntag war genauso unstetig und schwach, wie am Vortag. Die Wolken versprachen zwar durchaus mehr Wind und ggf. auch Regen, aber es kam nicht dazu. Der Start war mit 10.00 Uhr ziemlich früh angesetzt und so waren wohl noch nicht alle Monarchen so richtig wach. Philip und Heinz lagen noch am Steg mit aufgerollten Segeln als das Ankündigungssignal erschallte; sie konnten sich noch rechtzeitig zur Startlinie begeben. Das Signal zur Wettfahrt Eröffnung, 6-Minuten, hatte Manni durcheinander gebracht, also startete er beim 1-Minuten Signal, wurde von uns und der Regattaleitung aber zurückgerufen und startete mit nur leichter Verspätung, weil der Wind gerade wieder aussetzte. Hans-Peter hatte den besten Wind erwischt und segelte mit deutlichem Vorsprung als Erster um die Luvtonne, gefolgt von Philip und mir. So ging es dann den kompletten See hinunter bis zu dem Leetor. Dort hatte Manni uns aber schon eingeholt und auch Hans-Peters Vorsprung war praktisch dahin. Auf dem Weg von der Leetonne zu den Bootsstegen schoben sich unsere vier Boote praktisch zu einem dichten Feld zusammen, bis plötzlich Manni und kurz danach auch Hans-Peter eine kleine Böe richtig nutzen konnten und sich von Philip und mir ganz schnell deutlich absetzten. Diese Reihenfolge änderte sich in der zweiten Runde praktisch nicht mehr; bis auf den letzten Schlag von der Leetonne zur Ziellinie. Dort blieb Philip in einem Windloch derart hängen, dass ich noch Dritter in diesem lauf werden konnte.

    Als nach über zwei Stunden die Optisegler auch im Ziel waren und der Wind eher schwächer als besser wurde und wir Monarch-Segler der Regattaleitung mitteilten, dass wir keinen vierten Lauf mehr segeln wollten, beendete die Regattaleitung die Wettfahrten.

    Die Siegerehrung fand wie immer unter dem Flaggenmast statt und sah viele fröhliche Optikinder.

    Hans-Jürgen Sommerfeld - GER 382

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    4.WF

    Punkte

    1

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    3 1 1   5

    2

    GER-405 - Shango III

    Philip Schiller

    WSCG

    1 2 4   7

    3

    GER-401 - Summertime

    Hans-Peter Busse

    WSCG

    2 4 2   8

    4

    GER-382 - Ulmo

    Hans-Jürgen Sommerfeld

    DUYC

    5 3 3   11

    5

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    4 dnf dnf   18

    6

    GER-89 -

    Beate / Franz Josef Kaiser

    YCH

    6 dns dns   20


     

    9. / 10. Mai  -  Uni Cup – USCB

    Kemnader Stausee  -  Die gestaute RUHR zwischen Baldeneysee und Harkortsee
                  
                                   Hans-Jürgen, Wolf, Ina, Manfred (Manni), Heinz.

    Zweiter Ranglistenversuch der Saison 2009 
    Sechs 'Monarchen' gemeldet - nur vier gestartet und gewertet ! 

    Viel Sonne und wenig Wind ! - Das war für 26 Jollen das Fazit am Sonntag. Der zweite Versuch, auf dem herrlichen Regattagewässer Monarch-Wettfahrten in Ranglistenstärke zu starten ist leider fehlgeschlagen, obwohl die Duisburger Monarch-Flotte immerhin mit einem Trio vertreten war. Die Reviersegler Wolf und Volker standen zwar am Sonntag (samstags verhindert) startklar auf ihren 'Monarchen' G 281 und G 150, konnten aber mangels Wind nicht mehr in den Wettbewerb eingreifen. Bis auf Ina, die Ursulas G 375 geentert hatte, war den drei übrigen Monarchen das Revier aus dem vergangenen Jahr bekannt.

    Hans-Jürgen hatte das Revier und den Ausrichter in seinem 2008er-Bericht wie folgt beschrieben:

    >> Der Universitäts-Segel-Club Bochum richtet jedes Jahr die Regatta zum UNI-Cup aus. Es nehmen Segler der Klassen Vaurien, Laser, Europe, Tempo-Jolle und Efsix teil. In diesem Jahr waren auch Monarchsegler zum ersten Mal auf dem Kemnader See dabei. Der Segelhafen und das Clubhaus liegen im Freizeitgebiet Heveney. Hier zeigt sich das südliche Ruhrgebiet von seiner schönen Seite; Wander- und Radweg um den ganzen See, Frei- und Hallenschwimmbad, sowie zwei Ausflugsdampfer, die den See durchqueren.

    Für uns Monarchen waren gute Liegeplätze an den bestens ausgestatteten Schwimmstegen vorhanden. Der Kemnader See hat bei den meist herrschenden Windverhältnissen eine gute Ausrichtung und ist im Gegensatz zum Baldeney- oder Harkortsee nicht krumm wie eine Banane, sondern gerade. Also eigentliche sehr gute Voraussetzungen für eine Segelregatta; ja, wenn dort nicht der Unterwasserbewuchs wäre. Bedingt durch das sonnige Wetter des letzten Monats haben die Grünpflanzen im Wasser eine stattliche Höhe angenommen, die teilweise schon bis zur Wasseroberfläche reichte. <<

    Bis auf den letzten Satz kann die Beschreibung für die diesjährige Uni-Cup-Regatta wörtlich übernommen werden. Die Grünpflanzen haben sich, Neptun sei Dank, nicht sehen lassen. Dass sie im Verlauf der Saison doch zu Segelhindernissen heranwachsen, kann nicht ausgeschlossen werden. Dennoch gab es auch in diesem Jahr einen Wermutstropfen: der Wind!

    Die erste Wettfahrt wurde pünktlich um 14°° h gestartet, jede Klasse für sich im 5-Minuten-Takt; wir als vorletzte. Gestartet wurde von einem Prahm etwa mittig der Längsachse des Sees. Manni, Hans-Jürgen und Heinz passierten die Linie fast gleichzeitig, Ina folgte auf der ausgeliehenen Dolce far niente mit etwas Abstand. Mit NW-Wind um 2-3 Bft. wurden zwei Runden um nur zwei ausgelegte Bahnmarken gesegelt, - praktisch ein up-and-down-Kurs, aber ohne Tor.

    Es gab anfangs immer wieder Positionswechsel, doch endlich formierten sich zwei Lager mit Manfred und Hans-Jürgen vorweg und Ina / Heinz in deren Kielwasser. Manni gewann die erste Wettfahrt souverän vor Hans-Jürgen und Ina versetzte Heinz nach einem spannenden Finish mit einer halben Bootslänge.

    Die zweite Wettfahrt am Samstag hätte die Voraussetzung für eine RL-Wertung bei weitem nicht erfüllt. Es wollte kaum wirkliche Segellust aufkommen. Dennoch gab es bei fast spiegelglatter Seefläche auch für die Monarchen einen Zieldurchgang. Diesmal gewann Hans-Jürgen mit einigen Monarch-Längen vor Manni, der vor dem Ziel von Ina stark bedrängt wurde. Heinz war streckenweise vom eingeschlafenen Wind angesteckt und kam der Prahm-Crew gerade noch zum Ankerlichten zu Hilfe. Sein "ersegelter" Vorteil: das Prahm-Team hat ihn zum Hafen geschleppt. Danke dem Team, aber nicht nur dafür. Ein großes Dankeschön gebührt dem Organisations- und dem Versorgungsteam  des USCB für persönlichen Einsatz und professionelle Leistung.

    Seglers Hoffnung galt dem Sonntag, doch die Wettervorhersage versprach genau das, was Realität wurde, nämlich "Null Wind"! Wettfahrtleiter Dr. Jens Haun und sein Team entschieden sich schließlich zum Regattaabschuss um 13.30 Uhr. Zur Siegerehrung wurde um 14°° Uhr geläutet mit Verteilung der Pokale an die Sieger und Platzierten. Alle Teilnehmer erhielten Ergebnislisten und eine Foto-CD mit individuellen Bildern (wurden zuvor im Seglerhaus gezeigt) vom Regattaverlauf an Land und auf dem Wasser. Dank den Schnappschussjägern Maaret Kuukkonen und Wolfgang Möller.

    Vielleicht erreichen wir im nächsten Jahr beim dritten Versuch eine höhere Beteiligung. Wenn dazu die gewohnte Sonne und brauchbarer Wind serviert werden könnte, sollte die Ansteuerung des Kemnader Stausees auch für Monarchen, die den Weg hierher noch nicht gefunden haben, ein interessantes Seglerziel sein.

    Auf Wiedersehen beim USCB.

    Heinz Kunst - GER 100 

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    Punkte

    1

    GER-382 - Ulmo

    Hans-Jürgen Sommerfeld

    DUYC

    2

    1

    -

    3,0

    2

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    1

    2

    -

    3,0

    3

    GER-375 - Dolce  far niente

    Ina Feise (GER-385)

    DUYC

    3

    3

    -

    6,0

    4

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    4

    4

    -

    8,0

    5

    GER-281 - Seewolf

    Wolf Klusmeier

    SCBR

    dsc

    dsc

    -

    15,0

    6

    GER-150 - nn

    Volker Schweihoff

    SCBR

    dsc

    dsc

    -

    15,0

     

     

    6. / 7. Juni  -  Frühjahrsregatta – WSCG

    Tankumsee  -  Freizeitpark achtern vom Deich des Elbe-Seitenkanals
                           ZWEI Segel-Vereine   =   EINE Groß-Monarch-Flotte

     

       Heinz, Hans-Jürgen, Horst, Manfred G., Gerhard, Werner, Lothar, Claus, Hans, Hugo, Edgard, Philipp, Manfred M., Volker. 
     

    Lachende 'Monarchen' trotz schwacher Winde und Nieselregen

    Gekommen waren wieder viele von weit her: Hugo, Manfred, Hans-Jürgen, Heinz und Gerhard, trotz der ungemütlichen Wettervorhersage: kühl und schaurig. So war eine stolze Flotte von 14 Monarchen am Samstag am Start. Es gab Wind, wenn auch nicht viel, aber zum Segeln reichte es gut, bei bewölktem, aber trockenem Himmel.

    Start war um 14°° Uhr. Horst Reusch setzte sich bei allen drei Wettfahrten am Samstag recht schnell an die Spitze und ließ nur einmal Philipp den Vortritt. An der Luv-Tonne gab es das übliche Gedränge und auch einige Regelverstöße, aber da sind die Monarchen solidarisch und keiner schwärzt den Anderen an. Auch deswegen fühlen wir uns in dieser verschworenen Gemeinschaft so wohl!

    Hans hatte am Samstag bei den drei Läufen gar keinen guten Tag, zeigte uns aber am Sonntag bei sehr ruhigem Wetter mit fast konstantem "Wind" um 1 Bft., dass er sehr wohl was vom Segeln versteht. Für einen Pokal reichte das natürlich nicht. Trotzdem bekam er zum Schluss einen großen Pott, den er im September 2008 als bester Kieljollensegler beim Magistratspreis in Wedel auf der Elbe gewonnen hatte, aus PR-Gründen nochmals vom Klassenhäuptling Heinz überreicht.

    Am Sonntag war der Himmel so trübe, dass man gar nicht aufstehen mochte. Das führte wohl auch dazu, dass Horst zu spät, aber noch innerhalb der erlaubten 10 Minuten an der Startlinie ankam. Er fuhr aber nicht einsam über die Startlinie, da der Wind kurz vor dem Startsignal fast eingeschlafen war und mancher Mühe hatte, die Startlinie zu passieren. Zuerst schien Horst sehr frustriert und lustlos. Er fiel ziemlich weit zurück, überwand dann aber mit sportlichem Ehrgeiz seinen Frust und arbeitete sich vor bis ins Mittelfeld, was doch bemerkenswert ist, da die Monarchen bei allen vier Läufen recht dicht beieinander lagen und in zeitlich kurzen Abständen durchs Ziel fuhren. Diese Wettfahrt konnte Horst als Streicher abtun und gewann so verdient den Pokal für den 1. Platz. Wir sagen ihm herzlichen Glückwunsch!

    Volker Schürg- GER 347

    Redaktioneller Nachsatz:
    Volker hat den Bericht auf seinen engeren Wettfahrtumkreis ausgerichtet. Er hat mit 11 Punkten den 4. Platz erreicht, und hatte nach MONARCH-Sitte die P(f)licht, den Regattaablauf zu beschreiben. Die Gäste aus Nord und West, obwohl seit x Jahren durch Regatten mit dem Revier vertraut, konnten die erste Hälfte der Ergebnisliste nicht erreichen. Wie schon mehrmals haben Heinz und Gerd das Feld der Monarchen vor sich her getrieben, aber auch das mit Freude nach dem Motto: "Dabei sein, ist alles".

    Die Crews der Wettfahrtleitung und der Verpflegung haben trotz notwendiger Improvisationen für einen vorbildlichen Programmablauf  gesorgt. Neben den Pokalen für das erste Drittel wurden den 'Nichtplatzierten' nützliche und gut gestaltete Picknick-/Bordtaschen bei der Siegerehrung von der Wettfahrtleiterin Annette Busse als Erinnerungsgabe überreicht.

    Die vereinsübergreifende Zusammengehörigkeit der Tankumsee-Monarch-Flotte wurde durch Einladung zum Grillabend beim MTVI erneut gefestigt.

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    4.WF

    Punkte

    1

    GER-177 - Jambo

    Horst Reusch

    MTVI

    1

    1

    2

    (7)

    17,0

    2

    GER-372 - Minou

    Manfred Müller

    MTVI

    2

    3

    3

    (8)

    52,0

    3

    GER-405 - Shango III

    Philipp Schiller

    WSCG

    (7)

    6

    1

    4

    11,0

    4

    GER-347 - Godewind

    Volker Schürg

    WSCG

    3

    5

    (6)

    3

    11,0

    5

    GER-371 - Swantje

    Hans Meyer

    MTVI

    (11)

    4

    10

    1

    15,0

    6

    GER-154 - Marko Hugo Esslinger WYCA 4 10

    (12)

    2 16,0

    7

    GER-344 - Santana

    Lothar Bode

    MTVI

    (12)

    2

    9

    5

    16,0

    8

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    5

    (8)

    7

    6

    18,0

    9

    GER-301 - n.n.

    Claus Wolf

    MTVI

    8

    7

    4

    (9)

    19,0

    10

    GER-382 - Ulmo

    Hans-Jürgen Sommerfeld

    DUYC

    9

    9

    5

    (10)

    23,0

    11

    GER-297 - Sunbeam

    Werner Neugebauer

    WSCG

    10

    11

    11

    (12)

    32,0

    12

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    (dnf)

    12

    8

    13

    33,0

    13

    GER-332 - Graete 8

    Karlo Berndt

    MTVI

    6

    (dns)

    dns

    dnc

    36,0

    14

    GER-291 - Hatschi

    Gerd Nagel

    SKO

    (13)

    13

    13

    11

    37,0

     

     

    13. / 14. Juni  -  Monarch Cup – DUYC

    Sechs-Seen-Platte  -  Duisburg segelt  10. - 15. Juni
    Monarch- und Yngling-Regatta  -  Bereicherung für:  1. Duisburger Segeltage


    Hans-Jürgen, Heinz, Philip, Ina, Fritz, Gerd, Alfred, Michael, Manni
    Auf dem Foto fehlen: Horst, Karl, Klaus

    12 Monarch-Segler waren Samstag gestartet, doch der Wind ging schlafen. Keine weitere Wettfahrt am Samstag . . . . .
    . . . . . und Sonntag nur eine Wettfahrt - Abruch der zweiten Wettfahrt - Ende! 

    Am 13./14. Juni fand der diesjährige Monarch Cup des DUYC statt, der wie üblich zusammen mit den Yngling-Seglern ausgetragen wurde. Die Regattaleitung hatte schon frühzeitig eingeladen, und so fand sich denn auch der größte Teil der „üblichen Verdächtigen" ein (in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen): Alfred Behrendt GER 7, Karl Bremer GER 184, Michael Clement GER 104, Ina Feise GER 385, Klaus Fischer GER 22, Manfred Groth GER 268, Heinz Kunst GER 100, Fritz Magnei GER 31, Horst Matthiesen GER 18, Gerd Neumann GER 209, Philip Schiller GER 405 mit weiter Anreise, und last not least Hans-Jürgen Sommerfeld GER 382.

    Die Regattaleitung hatte gutes Wetter bestellt und Petrus hat sich dran gehalten, allerdings hat er es etwas zu gut gemeint, denn es war nicht nur sonnig und angenehm temperiert, es gab auch keinen Wind. Und so begab sich dann am Samstag alles bei Flaute auf den See - einige paddelnd - um der Dinge zu harren, die da kommen sollten. Es kam tatsächlich zum Start, aber auf der Strecke zur Luvtonne ertönte das Abbruchsignal bei geheißter Flagge ’N’. Vergeblich warteten alle auf Wind und Startvorbereitungszeichen für einen neuen Versuch. Nach einer Stunde des Wartens der Abbruch, verbunden mit Startbereitschaft an Land. Also alles wieder zurück im Schlepp der Motorboote von Regattaleitung und DLRG oder gepaddelt oder mit viieeel Geduld „gesegelt".

    Am Samstag wurde nicht mehr gestartet. Und so saßen dann alle zufrieden ob des guten Wetters, aber enttäuscht von dem fehlenden Segelwind gemütlich zusammen bei Kaffee und Kuchen, abends bei einem reichlichem Abendessen vom Grill und einem oder auch mehreren Bierchen.

    Auch der Sonntag konnte nicht mit schönem Segelwind glänzen. Aber ab und an verirrte sich mal ein leichter Windhauch auf den See, so dass eine Wettfahrt gestartet werden konnte. Hier galt nun der Grundsatz: in der Ruhe liegt die Kraft. Hektik auf dem Boot war für den Vortrieb ungünstig, und so klebte jeder möglichst ruhig an einer Stelle im Boot fest und hoffte, von einer der wenigen leichten Brisen vorangetrieben zu werden. Disziplin und Glück waren letztlich entscheidend, wobei Philip von beidem am meisten hatte bzw. profitierte und mit deutlichem Abstand die Wettfahrt gewann. Ihm folgte Fritz, der wiederum einen sicheren Abstand zu Hans-Jürgen und Klaus hatte. Klaus lag bis kurz vor dem Ziel auf dem dritten Platz, Hans-Jürgen an vierter Stelle. Dann mag es ein Zusammenspiel von mehr Wind und Erfahrung bei Hans-Jürgen gewesen sein, welches dazu führte, dass er auf den letzten fünf Metern doch noch an Klaus „vorbeizog" und sich den dritten Platz sicherte. Kurz nach Klaus kam dann auch Manfred ins Ziel. Alfred belegte Platz 6, Heinz Platz 7, Gerd Platz 8, Ina Platz 9, Karl Platz 10 und Michael Platz 11. Auf Horst, am Samstag startbereit, mussten die Monarchen bei der einzigen Wettfahrt am Sonntag verzichten.

    Der Wind frischte dann nochmals kurz auf, drehte dabei aber. Die Wettfahrtleitung legte einen neuen Kurs aus, und als alles klar war, war der Wind völlig weg. Es gab zwar noch einen Start, aber die Wettfahrt wurde abgebrochen. So blieb es an zwei Regattatagen bei nur einer gewerteten Wettfahrt. „Immerhin", könnte man sagen, denn auch bei der Kieler Woche (am selben Wochenende beginnend) mussten Regatten abgeschossen werden, weil der Wind ausgeblieben war.

    Bei der Siegerehrung wurde wie üblich zusätzlich die beste Seglerin besonders bedacht, worüber sich Ina Feise als Vertreterin des weiblichen Geschlechts erneut freuen durfte.

    Für das nächste Jahr hat die Regattaleitung zwar keine Garantie geben können, aber zugesagt, nicht pauschal besseres Wetter, sondern besseres Segelwetter zu bestellen.

    Klaus Fischer - GER 22

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    Punkte

    1

    GER-405 - Shango III

    Philip Schiller

    WSCG

    - 1

    -

    1

    2

    GER-31 - Troll

    Friedrich Magnei

    DKSC

    - 2 - 2

    3

    GER-382 - Ulmo

    Hans-Jürgen Sommerfeld

    DUYC

    - 3 - 3

    4

    GER-22 - Nostalgie

    Klaus Fischer

    DKSC

    - 4 - 4

    5

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    - 5 - 5

    6

    GER-7 - why not

    Alfred Behrendt

    DKSC

    - 6 - 6

    7

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    - 7 - 7

    8

    GER-209 - Serra

    Gerd Neumann

    DUYC

    - 8 - 8

    9

    GER-385 - Lokki

    Ina Feise

    DSC

    - 9 - 9

    10

    GER-184 - True Love

    Karl Bremer

    DUYC

    - 10 - 10

    11

    GER-104 - Kyklas

    Michael Clement

    DKSC

    -

    11

    -

    11

    12

    GER-18 - Lütte Deern

    Horst Matthiesen

    DUYC

    -

    dnc

    -

    13

     

     

    15. / 16. August  -  Monarch & Yngling Cup – DKSC

    Sechs-Seen-Platte  -  Sommer pur mit leichter Eintrübung am Sonntagvormittag

     

     

                 v.l. Heinz, Ute, Ina, Sieger Manni, Alfred, Gerd, Klaus, Peter, Dorothee, Fritz (Bernd fehlt)

     

    YNGLING und MONARCH in Ranglistenstärke mit vier Wettfahrten bei 2 - 3 Beaufort

     

    Bei Sonnenschein, 25 Grad und leichtem SSO-Wind (2-3 Bf) versammelten sich 11 Monarchen und 10 Ynglings am Start um 14.00 Uhr.
    Dass während der Sommerferien ein so starkes Monarchen-Feld zusammen kam, war nicht selbstverständlich, sondern dem ausdauernden Werben unseres DKSC-Obmannes Klaus Fischer (GER 22) zu verdanken, der - von Absagen der Sommerurlauber geplagt - hartnäckig alles daran setzte, die Monarchen zusammen zu bringen.

    So gelang es ihm schließlich, auch Ute (GER 8) zu mobilisieren, und Hildegard (GER 351) stellte freundlicherweise Dorothee ihr Boot zur Verfügung, so dass diese mit mir, Ehemann Peter (GER 93), um die Wette segeln konnte. Aus der Ferne kam Verstärkung diesmal nur in Gestalt unseres Vereinigungsvorsitzenden Heinz (GER 100). Mit leichter Verzögerung erfolgte der Start, zunächst für die Ynglings, dann für uns. Es wurde ein Up and Down-Kurs gesegelt.

      Bei der ersten Wettfahrt setzten sich gleich wieder die ausgefuchsten alten Hasen Manfred (GER 268) und Fritz (GER 31) an die Spitze, gefolgt von Klaus und Ute, und so ging es auch ins Ziel. Heinz hielt sich vornehm zurück, kontrollierte das Feld von hinten, und Dorothee kämpfte mit dem Trimm des ihr unvertrauten Leihbootes.
    Bei der zweiten Wettfahrt ein ähnliches Bild, dies Mal aber zunächst mit Fritz an der Spitze. An der Ablauftonne verlor er aber kurz die Übersicht, kollidierte mit Manfred und Peter, die ihm dicht auf den Fersen waren, und so hatte Manfred am Ende die Nase wieder vorn. Ina (GER 385) gelang dies Mal eine sehr gute Fahrt, sie schob sich noch an Peter vorbei und wurde Dritte. Auch Dorothee, als 'Fremdseglerin', kam nun schon etw
    as besser zurecht.
    Bei der dritten Wettfahrt hatte Manfred ungewohnte Probleme. Es siegte Klaus, der sich im Seriensiegerboot des früheren Eigners Horst Janowski durch fleißiges Training ohnehin ständig verbessert, gefolgt von Fritz und Manfred.

    Am Abend saßen alle recht zufrieden mit dem schönen Tag in der warmen Sonne zusammen in der neu gestalteten Grill- und Picknick-Ecke des DKSC, gut versorgt mit Speis und Trank, organisiert von Klaus und seiner Ehefrau Birgit, die obendrein auch dankenswert an beiden Tagen auf dem Regattaschiff mitwirkte.

    Am Sonntag sah es zunächst etwas trübe aus, aber bald schon lachte wieder die Sonne bei bis zu 28 Grad und erneut leichtem SSO, und wir fuhren ab 11.00 Uhr unsere letzte Wettfahrt in zwei Runden. die erneut Manfred für sich entscheiden konnte.

    Ich selbst hatte das Glück, ihm als Zweiter über die Ziellinie folgen zu können, gefolgt von Fritz und Klaus. Klarer Gesamtsieger war damit ein Mal mehr Manfred, und bei den Amazonen war Ina die Beste.

    Am Nachmittag saßen wir dann wieder zusammen bei reichlich Kaffee und Kuchen -wieder großzügig bereit gestellt von unseren Frauen - und genossen das herrliche Wetter, bis nach und nach alle den Heimweg antraten.

    Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint. Es war ein schönes Regatta-Wochenende, zu dessen Gelingen wir auch unserem Regattaleiter Rouven Kasten Dank sagen dürfen. Die Harmonie war an beiden Tagen so groß, dass auf alle möglichen Proteste von allen großzügig verzichtet wurde.

    Peter Wessler - GER 93

                                                                                                            

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. + Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    4.WF

    Punkte

    1

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    1

    1

    (3)

    1

    3

    2

    GER-31 - Troll

    Friedrich Magnei

    DKSC

    2

    2

    2

    (3)

    6

    3

    GER-22 - Nostalgie

    Klaus Fischer

    DKSC

    3

    (5)

    1

    4

    8

    4

    GER-93 - Mistral

    Peter Wessler

    DKSC

    (6)

    4

    5

    2

    11

    5

    GER-7 - why not

    Alfred Behrendt

    DKSC

    5

    6

    4

    (8)

    15

    6

    GER-385 - Lokki

    Ina Feise

    DSC

    8

    3

    (9)

    5

    16

    7

    GER-8 - Lovis

    Ute Herwig

    DKSC

    4

    (8)

    7

    7

    18

    8

    GER-351 - Yogi

    Dorothee Wessler

    DKSC

    (11)

    7

    8

    6

    21

    9

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    10

    (11)

    6

    10

    26

    10

    GER-209 - Serra

    Gerd Neumann

    DUYC

    7

    (10)

    10

    9

    26

    11

    GER-82 -

    Bernd Beckmann

    DUYC

    9

    9

    11

    (dns)

    29

     

     

    5. / 6. September -  Herbstregatta – WSCG

    Tankumsee  -  Gifhorn / Isenbüttel  -  Freizeitpark achtern vom Deich des Elbe-Seitenkanals


    Ein Regattabericht und ein Foto der Teilnehmer liegt der Redaktion noch nicht vor!                    

      

    Die Niedersachsen-Monarche diesmal unter sich; - ohne Gäste aus anderen Ländern, aber viel Wind hinter dem Deich!

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF

    2.WF

    3.WF

    4.WF

    Punkte

    1

    GER-177 - Jambo

    Horst Reusch

    MTVI

    (1) 1 1 1 3

    2

    GER-405 - Shango III

    Philip Schiller

    WSCG

    (2) 2 2 2 6

    3

    GER-347 - Godewind Volker Schürg WSCG 3 (dnf) 5 3 11

    4

    GER-301 - n.n.

    Claus Wolf

    MTVI

    (5) 3 4 5 12

    5

    GER-332 - Gräte 8

    Karl-Heinz Berndt

    MTVI

    (dns) dns 3 4 16

    6

    GER-154 - Marco

    Hugo Esslinger

    WYCA

    (7) 4 7 7 18

    7

    GER-297 - Sunbeam

    Werner Neugebauer

    WSCG

    6 (dnf) 6 6 18

    8

    GER-372 - Minou

    Manfred Müller

    MTVI

    4 (dnf) dns dns 22

     
     

     

    03. / 04. Oktober - Einhand-Regatta - Sechs-Seen-Platte - DSC

    v.l. Klaus*), Christiane**), Fritz - G 31, Alfred - G 7, Dorothee - G 93, Heinz - G 100, Sieger Philip - G 405, Ina - G 385,
     Hans-Jürgen - G 382, Hans-Peter - G 401, Manni - G 268.
    Elf 'Monarchen' - davon zwei Fans: Ehrenmitglied Klaus*- Mitbegründer der KV - wird nach Erwerb von G 78 nach langer Pause die Regattaszene demnächst wieder beleben; - Christiane** hat sich und ihren G 79 nicht strapazieren wollen.
    Vier Steuermänner fehlen: von G 22, G 184, G 209 und G 379.

    DSC-Einhandregatta   -   sonnig - kühl - windig

    Für diese Regatta hatte Ina, unsere Monarch-Seglerin vom DSC, wieder viel Arbeit und Mühe investiert, um die Veranstaltung für uns Monarchen zu einem Höhepunkt im Regattakalender zu machen. Und es ist ihr gelungen. Die Verpflegung war hervorragend, die Preise für alle Segler originell, künstlerisch und optisch ein Genuss und sogar die für uns Segler so wichtige Grundlage, der Wind, hat sich nicht „lumpen lassen“. Außerdem waren die Veranstalter noch mit Petrus im Bunde, der pünktlich zur Siegerehrung die Sonne scheinen ließ.

    Begonnen hat das Wochenende mit einem Seglerhock am Freitagabend im gemütlichen Clubhaus des DSC. Hier wurde gegen einen kleinen freiwilligen Obulus ein Düsseldorfer Menü von Dieter, seiner Frau und weiteren Helfern serviert. Lecker! Mit eins, zwei Bieren oder anderen Getränken ging der Abend dann schnell vorbei.

    Durch persönliche Einladungen hat Ina es erreicht, dass sich dreizehn Segler zur Regatta gemeldet haben (und dann auch starteten). Drei Segler von auswärts, Hans-Peter, Heinz und Philip, und zehn Segler aus Duisburg; darunter Manni vom anderen Rheinufer.

    Am Samstag war der Regattastart für 13 Uhr vorgesehen. Der Wetterbericht sagte frischen Wind, 5 Beaufort, mit Böen bis 51km/h voraus. Für Duisburg hieß das Windwarnung. Aber wer unseren See kennt, der weiß vom Baumbewuchs und der damit einhergehenden Windabdeckung an vielen Stellen. Also musste man sich schon seelisch auf einen Schaukelkurs einstellen, der Winde von praktisch null bis mehr als sechs Beaufort bereithalten konnte. Und es kam auch so, verbunden zusätzlich mit deutlichen Drehern, die besonders in Böen und gemeiner Weise an der Luvtonne auftraten. Dies hat Alfred zu spüren bekommnen: eine drehende Böe versetzte sein Boot bei der Wende an der Luvtonne in eine rotierende Bewegung und warf ihn über Bord. Er stieg aber wieder ins Boot und segelte die Wettfahrt zu Ende.

    Da ich wieder Mal vierter im Ergebnis wurde, schreibe ich den Bericht. Hierbei ist aber anzumerken, dass der Bericht kein objektiver Bericht über das gesamte Geschehen sein kann, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, mein Boot unter Kontrolle zu bekommen, als dass ich mich noch um die anderen Segler und deren Rennverlauf kümmern konnte. Es können also auch objektive Unwahrheiten in dem nachfolgen Bericht auftreten. Man verzeihe mir dies.

    1. Wettfahrt

    Ich hatte einen recht guten Start, dennoch waren Philip und Manni an der Luvtonne vor mir. Fritz, Klaus und Alfred sah ich hinter mir. Es waren zwei Runden in einem UP-and-DOWN-Kurs zu segeln. Die LuvBahnMarke mit Ablauftonne (bei Tonne drei unseres Reviers) und ein Leetor (bei Tonne eins unseres Reviers). Wind und Böen waren kräftig, aber noch gut zu beherrschen. Kritisch war eigentlich nur der Vorwindkurs, da der Monarch bekanntlich leicht zum Geigen neigt, oder der Baum plötzlich ohne Vorwarnung durch eine drehende Böe umschlägt und das Boot damit voll aus dem Ruder läuft. Nach meinen Beobachtungen ist dieses Missgeschick praktisch jedem Segler im Laufe der Wettfahrten mindestens einmal passiert. Vorn kämpften Philip und Manni um die Führung, die, wie ich glaube, mehrfach wechselte. Philip gewann schließlich die Wettfahrt und ich hatte mich als sicherer Dritter durchgesetzt. Heinz und Gerd bekamen ihre „Rennpferdchen“ nicht richtig zum Laufen und brachen diese Wettfahrt ab. Die weitere Reihenfolge ist der Ergebnisliste zu entnehmen.

    2. Wettfahrt

    Der Wind hatte leicht zugelegt, so dass die schöne Segelei langsam zu einem Arbeitsgang ausartete. Oder sollte ich von einem guten Bauchmuskeltraining sprechen; denn wer nicht so viel Gewicht auf die Kante brachte, musste dies durch Verlagerung nach aussenbords ausgleichen. Vorn setzten sich Philip, Manni und Hans-Peter von den anderen ab. Dieses Dreiergespann beherrschte dann auch diese und die noch folgenden Wettfahrten; und zwar so deutlich, dass ich geneigt bin, von einer Zwei-Klassengesellschaft unter den Monarchen bei dieser Regatta zu sprechen.

    Durch einen schlechten Start fand ich mich auf der ersten Kreuz fast ganz hinten wieder. Bei der Annäherung an das Leetor entschied ich mich zur Rundung der Bahnmarke, die bisher von allen anderen Segler als scheinbar schlechtere gemieden wurde, da sie etwas weniger im Wind lag. Ich hatte aber Glück, konnte mein Segel bis zur Rundung ohne zu shiften stehen lassen und mit guter Fahrt im Schiff die Marke passieren. Auf der folgenden Kreuz befand ich mich damit auf gleicher Höhe mit Manfred und Fritz, den ich nur kurz fluchen hörte. Die anderen Segler lagen schon dahinter. Klaus wurde auf der zweiten Kreuz von einem anderen Monarchsegler und ich glaube auch von einem Monassegler behindert, so dass er nicht mehr Anschluss halten konnte. Fritz, Manfred und ich segelten in dieser Reihenfolge bis zum Leetor. Auf der Zielkreuz hatte ich den besseren „Riecher“ für einen schnellen Zieleinlauf und konnte Fritz und Manfred noch überholen. Fritz hatte besonderes Pech, fand ein kleines Windloch kurz vor der Ziellinie und musste auch noch Klaus passieren lassen. Altmeister Karl segelte konstant auf Platz acht und ließ dabei Alfred und Ina noch hinter sich. Dorothee, Heinz und Gerd hatten schon vorher die Segel gestrichen, da der Wind weiter zulegte

    3. Wettfahrt

    Der Wind wehte jetzt an freien Stellen sicher mit fünf Windstärken. Dies veranlasste Dorothee, Gerd, Heinz und Ina nicht mehr zu starten. Auch Klaus hatte während der Wettfahrt keinen Spaß mehr, zumal diesmal bei immer noch gleichem Kurs drei Runden zu segeln waren. Mit einem Kampfstart (Philip fand das nicht ganz den Wettfahrtregeln entsprechend) setzte sich Hans-Peter sofort an die Spitze und segelte, auch wohl wegen seines größeren Kampfgewichtes, mit immer größerem Abstand vorne weg bis ins Ziel. Auch ich hatte einen guten Start und rundete als zweiter (oder war Manni noch vor mir?) die Luvtonne. Der Vorwindkurs war die reinste Rauschefahrt, wobei ich mehrfach gezwungen war, das Geigen des Bootes oder das Umschlagen des Segels zu verhindern. Es lief alles gut. Auf der zweiten Kreuz befand ich mich plötzlich in einem Starkwindfeld: mein Boot kränkte, schoss fast in den Wind, wurde mit wildem Ruderschlag von mir wieder auf Kurs gebracht. Das ganze passierte mehrmals direkt hintereinander. Ich war so genervt, dass ich beschloss abzubrechen. Ich fiel etwas ab, drehte mich um und sah, dass die anderen Boote durchaus nicht alle diesen Starkwind hatten. Also war die Hoffnung da, dass es auch „ruhigere Seestellen“ gab. Durch mein Zögern war Philip, Manfred und Manni (falls er nicht schon vor mir war) an mir vorbei. Ich kämpfte mich durch Einsatz meines ganzen Körpergewichtes auf der Kante hinterher, kam aber nur noch an Manfred heran. Dieser hatte auf dem Vorwindkurs auch mit seinem umschlagenden Baum zu tun. Wir bemühten uns Beide, die verbliebenen, noch hinter uns liegenden Segler Fritz, Karl und Alfred auf Distanz zu halten. Dies gelang uns. Nach dem Zieldurchgang fuhren wir so schnell wie möglich in den Hafen, da dieser Segeltag mit den drei Wettfahrten ganz schön anstrengend war.

    Als Belohnung gab es Kaffee und Kuchen im Clubhaus des DSC und später dann ein leckeres Zwei-Gänge-Essen. Aber bald zogen sich alle in ihre „Quartiere“ zurück, um zu regenerieren.

    Sonntag, 4. Wettfahrt

    In der Nacht zum Sonntag zog über Duisburg wieder ein Starkwindfeld durch. Der Vormittag war dann aber bedeutend ruhiger. Nur noch bis 4 Beaufort auf dem See (vielleicht etwas mehr in einzelnen Böen). Start war um 11 Uhr angesetzt. Der Wind hatte fast auf West gedreht, so dass der Kurs durch die schmale Stelle neben der Insel gelegt werden musste. Es wurde ein Dreieckskurs ausgelegt mit den Bahnmarken bei den Tonnen 5-2-1. Die Startlinie in der Mitte des Sees ließ ein Starten mit Wind von backbord als die bessere Möglichkeit zu. Ich hatte nicht genau auf die Uhr geschaut und als ich mit dem Rücken zum Startboot die Linie entlang segelte, ein Schallsignal hörte, wendete ich und ging auf Kurs. Es wunderte mich aber, dass mir niemand mit Wegerecht in die Quere kam, drehte ich mich um und sah alle Segler noch hinter der Startlinie versammelt. Ich war beim Vier-Minuten-Signal gestartet. Also musste ich zurück und um das Startboot herum. Man rief mir noch zu, dass ich jetzt ja viel freien Wind hätte. Es waren diesmal vier Runden zu segeln, also noch Zeit, um eine Aufholjagd zu starten. Jetzt konnte ich das Feld von hinten gut beobachten und sah, dass sich Hans-Peter und Philip wieder deutlich absetzten, gefolgt von Manni und Manfred. Schon in der ersten Runde konnte ich Ina erreichen. Auf der zweiten Kreuz hatte ich besseren Wind als die vor mir liegenden Boote und dank eines aufopfernden Einsatzes meiner Bauchmuskeln konnte ich mich an Manfred herankämpfen, der an vierter Stelle lag. Doch siehe da, an der Luvtonne blieben wir beide plötzlich liegen und Dorothee kam mit einem flotten Privatwind und einem Lächeln auf den Lippen auf uns zu und an uns vorbei. Das ließen wir uns natürlich nicht gefallen, gaben alles und blieben Dorothee auf den Fersen (oder besser an ihrem Bootsheck).

    Wir drei lieferten uns nun bis zum Ziel einen harten Kampf mit wechselnden Positionen. Hierbei gelang es mir, die letzte Bahnmarke als erster zu runden. Durch diesen Vorteil konnte ich Dorothee und Manfred auf der Zielkreuz kontrollieren und als Vierter durchs Ziel gehen.

    Vorn lieferten sich Philip und Hans-Peter auch einen erbitterten Kampf mit laufend wechselnden Positionen, soweit ich dies beobachtet habe.

    Nachmittag, Sonntag

    Angekommen im Hafen, krante ich die Boote von Philip, Hans-Peter und Heinz aus, die Liegeplätze fürs Wochenende bei uns im Duisburger Yacht-Club genommen hatten. Anschließend fuhren wir zur Siegerehrung mit dem Auto um den See zum DSC, wo bei herrlichem Sonnenschein die Preise übergeben wurden.

    Damit (und mit nochmals Kaffee und Kuchen) endete ein ereignisreiches und anstrengendes Segelwochenende.

    Hans-Jürgen Sommerfeld - GER 382

       
       
     

    Ergebnis-Tabelle

    PL

    Segel-Nr. - Bootsname

    Steuermann/-frau

    Club

    1.WF 2.WF 3.WF 4.WF Punkte

    1

    GER-405 - Shango III

    Philip Schiller

    WSCG

    1

    1

    (2)

    2

    4

    2

    GER-401 - Summertime

    Hans-Peter Busse

    WSCG

    (5)

    3

    1

    1

    5

    3

    GER-268 - Mona Lisa

    Manfred Groth

    WRK

    2

    2

    (3)

    3

    7

    4

    GER-382 - Ulmo

    Hans-Jürgen Sommerfeld

    DUYC

    3

    4

    (5)

    3

    11

    5

    GER-379 - HH

    Manfred Stroetmann

    DUYC

    (9)

    5

    4

    6

    15

    6

    GER-31 - Troll

    Friedrich Magnei

    DKSC

    4

    7

    6

    (dns)

    17

    7

    GER-7 - why not

    Alfred Behrendt

    DKSC

    7

    (9)

    8

    7

    22

    8

    GER-184 - True Love

    Karl Bremer

    DUYC

    (8)

    8

    7

    8

    23

    9

    GER-22 - Nostalgie

    Klaus Fischer

    DKSC

    6

    6

    dnf

    (dnf)

    26

    10

    GER-93 - Mistral

    Dorothee Wessler

    DKSC

    10

    dnf

    (dns)

    5

    29

    11

    GER-385 - Lokki

    Ina Feise

    DSC

    11

    10

    (dns)

    9

    30

    12

    GER-209 - Serra

    Gerd Neumann

    DUYC

    dnf (dnc) dnc dns 42

    13

    GER-100 - Zephyr

    Heinz Kunst

    SYH

    dnf (dnc) dnc dnf 42
     
    M O N A R C H   -   d a s   E i n h a n d h u b k i e l b o o t
    sportlich * sicher * unproblematisch * nicht für alle * aber für einige alles