| Regatta: |
|
|
|
|
|
Auch in diesem Jahr haben Ina Feise und Dieter Preussig, vom veranstaltenden Verein, wieder mächtig getrommelt und für die Einhandregatta geworben. Dieter mehr für seine Bootsklasse, die Monas, und Ina für die Monarchen. Schon ein paar Monate vorher saßen die Beiden zusammen, um sich originelle Preise für die Teilnehmer auszudenken. Hierfür hat Ina sogar einen Teil ihres Haushaltes geopfert. So wurden aus einem überdimensionalen Regalbrett schöne Preisgaben für alle Teilnehmer geschreinert.
|
|
Der Duisburger Segel-Club verwöhnt bei dieser Veranstaltung nicht nur mit schönen Preisen, sondern auch mit Gaumenfreuden; so konnten sich alle von Auswärts angereisten Segler am Freitagabend an einem super leckeren Matjessalat plus Pellkartoffeln laben. Schon dafür bekam die Küche in Person von Edeltraut Preussig und Helferinnen höchstes Lob. Dass immer frischer Kaffee und Kuchen bereit steht, scheint fast eine Selbstverständlichkeit in diesem Club zu sein. Auswärtige Monarchsegler sind bei dieser Regatta leider noch etwas rar; so kam nur Philip vom Tankumsee von etwas weiter angereist. Heinz und Ursula vom Harkortsee zählen als Ruhrgebietler ja fast mit zu den Einheimischen; auch Manfred als Duisburger von der linken Rheinseite wird nicht als Revierfremder betrachtet. |
Philip ist der zweite echte Auswärtige, der an dieser Regatta teilnimmt (im Jahre 2001 hat es einmal Dieter Großberger vom Altmühlsee zu uns geführt). Ich hoffe, dass mein Bericht noch mehreren anderen Monarchseglern im nächsten Jahr den Weg nach Duisburg einschlagen lässt. Aber auch an unserem Revier selbst sind noch Reserven vorhanden, so dass wir hoffentlich immer in Ranglisten-Regattastärke an den Start gehen werden.
Diesmal hatten elf Segler gemeldet, zehn Segler waren dann am Start. Dies ist umso erfreulicher, als der Wetterbericht für den Regattatag leider nur Regen, Regen, und nochmals Regen angesagt hatte. Und so kam es auch. Am Samstag wurde pünktlich um 13 Uhr gestartet. Zuerst die Monassegler, die diesmal nur mit acht Seglern antraten, dann die Monarchen und abschließend die restlichen Einhandsegler, Laser, Europe und Finn.
Unter den Monarchen befand sich auch das Boot „Yogi“ vom DKSC. Dieses Boot segelte zu der Zeit, als ich meine ersten „Gehversuche“ mit meinem Monarchen unternahm, Gerhard Jarz, den ich immer dafür bewunderte, dass er auch bei viel Wind nur auf einer Seite des Bootes saß, auch bei sehr starker Krängung. Gerhard ist leider schon vor einiger Zeit verstorben; das Boot wird nun von seiner Ehefrau Hildegard gesegelt. Für die Regatta hatte sie das Boot aber an die Clubkameradin Gabriele ausgeliehen, eine gestandene Yngling Seglerin.
Ursula saß auch in einem geliehenen Boot, und zwar in dem Boot von Ina, da diese jedes Mal bei dieser Regatta ihrer alten Leidenschaft, der Monassegelei, frönt und daher mit einer Monas von einem Clubkameraden startet (und so der Monarchflotte fehlt).
Also Start um 13 Uhr im Regen. Der Wind kam als 'schwache Brise' mit 3 Bft. aus südwestlicher Richtung. Dabei war er auch noch sehr böig und drehend. Keine leichten Verhältnisse für unser Revier. Die Regattaleitung hatte einen Dreieckskurs um die Tonnen 5,3,1 backbord ausgelegt, bei Start ca. in der Mitte des Wolfsees. Dies hieß zunächst Startkreuz durch die schmale Stelle bei der Insel und dann um die gesamte Insel herum mit einem langen Vorwindkurs von Tonne 3 nach 1 (an der Brücke).
Revierkenner wissen, dass das Segeln hinter der Insel häufig ein Lotteriespiel und bei vielen Windrichtungen eigentlich für eine Regatta nicht geeignet ist. Diesmal war der Kurs dort zwar segelbar, aber häufig von Flüchen der Segler begleitet. „Duisburger Verhältnisse“ wie unsere auswärtigen Freunde gerne sagen.
Am Samstag wurden drei Wettfahrten jeweils mit dem gleichen Kurs durchgeführt; zunächst drei Runden, dann zweimal zwei Runden. Der Regen hielt fast die gesamte Zeit an, war aber nur ein leichtes Nieseln. Die einzelnen Wettfahrten dauerten jeweils so etwa 60 Minuten.
Das Monarch-Regattafeld zeigte sich meistens bereits nach der Startkreuz dreigeteilt: vorn ein Viererfeld mit Manni, Philip, Fritz und Hans-Jürgen, dann das Mittelfeld mit Karl, Heinz und Gabriele und schließlich Michael, Horst und Ursula.
Im Laufe der Runden gab es vorn zwischen den Plätzen 1 (Manni) und 2 (Philip oder Fritz) ab und zu einen Platztausch, im mittleren Bereich bekämpften sich Gabriele und Heinz, hinten konnte sich Michael gegen Ursula und Horst behaupten.
In der ersten Wettfahrt führte Fritz lange Zeit, nur bedrängt von Manni. An der letzten Tonne hat er irgendetwas falsch gemacht, so dass Manni vor ihm ins Ziel kam. Manni sagt immer: “Wer am wenigsten Fehler macht, der gewinnt“.
In der zweiten Wettfahrt hatte Karl wieder einmal einen seiner bekannten guten Starts und führte eine Runde lang. In der zweiten Kreuz wurde aber von den vier Herren überholt und wurde dann fünfter dieser Wettfahrt.
In der dritten Wettfahrt segelte Heinz ein paar gute Schläge und konnte als fünfter durch das Ziel gehen.
Nach diesen drei Wettfahrten lag Manni mit drei Siegen vorn, gefolgt von Philip, Fritz und Hans-Jürgen. Die Plätze 5 bis 7, Gabriele, Heinz, Karl, trennte jeweils nur ein Punkt, so dass die vierte Wettfahrt am nächsten Tag entscheiden würde.
Um 17 Uhr saßen alle Teilnehmer dann schon im warmen Clubhaus des DSC und warteten auf das Abendessen.
Sonntag, 11 Uhr, Start bei bedecktem Himmel zur vierten Wettfahrt. Der Wind hatte etwas nachgelassen, kam aber hauptsächlich aus der gleichen Richtung wie am Vortag. Die Regattaleitung glaubte wohl, dass am Samstag zu wenig gesegelt wurde und setzte den gleichen Kurs 5-3-1, jedoch sollten fünf Runden durchfahren werden. Der Wind schwächelte, die Sonne kam heraus und hinter der Insel wurden Rufe nach Bahnverkürzung laut. Aber alle fünf Runden mussten zu Ende gesegelt werden.
Gleich nach dem Start ereilte dem Boot von Gabriele ein Schaden am Ruderblatt, so dass sie aufgeben musste. Karl konnte Heinz bei dieser „Langwettfahrt“ niederringen, so dass er bei gleicher Punktzahl fünfter wurde. Auch Ursula war diesmal erfolgreich gegen Michael. Philip und Manni lieferten sich ein heißes Gefecht, an jeder Tonne war praktisch der andere vorn. Einmal ist es mir, als Beobachter auf der dritten Position liegend, sogar gelungen, vor beiden Kampfhähnen die Luvtonne zu runden. Leider ohne weiteren Erfolg, denn Beide überholten mich auf den nächsten Schenkeln wieder; vornämlich auf dem Vorwindkurs. An der letzten Leetonne war Philip direkt vor Manni, aber „Miracle-Manni“ fand wieder die bessere Seite zur Ziellinie und Philip konnte ihn wegen ein paar Europe-Jollen nicht durch Wenden abdecken. Damit gewann Manni auch die vierte Wettfahrt.
Insgesamt dauerte diese vierte Wettfahrt fast drei Stunden, genauso lange, wie alle drei Wettfahrten vom Vortag. Eine Bahnverkürzung hätte allen Teilnehmern wohl gut gefallen, zumal damit auch der Effekt des Lernens einer solchen Situation mit verbunden gewesen wäre.
Die Siegerehrung fand dann bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse des Clubhauses statt. Neben Ehrungen für die Küchencrew und die Organisatoren überreichten der Vereinsvorsitzende Wolfgang Wuttke und der Wettfahrtleiter Wolfgang Herminghaus die Preise an die Seglerinnen und Segler im Alter von 16 bis 77 Jahren. Es war eine schöne Veranstaltung.
Hans-Jürgen Sommerfeld - GER 382
| PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF | 2.WF | 3.WF | 4.WF | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
(1) |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
2 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
(3) |
2 |
2 |
2 |
6 |
|
3 |
GER-31 - Troll |
Friedrich Magnei |
DKSC |
2 |
3 |
4 |
(dns) |
9 |
|
4 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
(4) |
4 |
3 |
3 |
10 |
|
5 |
GER-184 - True Love |
Karl Bremer |
DUYC |
(7) |
5 |
7 |
4 |
16 |
|
6 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
6 |
(7) |
5 |
5 |
16 |
|
7 |
GER-351 - Yogi |
Gabriele Büren |
DKSC |
5 |
6 |
6 |
(dnf) |
17 |
|
9 |
GER-104 - Kyklas |
Michael Clement |
DKSC |
(8) |
8 |
8 |
7 |
23 |
|
8 |
GER-385 - Lokki |
Ursula Morgenroth |
YCH |
(10) |
9 |
9 |
6 |
24 |
|
10 |
GER-18 - Lütte Deern |
Horst Matthiesen |
DUYC |
9 |
(dns) |
dns |
8 |
29 |
|
11 |
GER-209 - Serra |
Gerd Neumann |
DUYC |
(dns) |
dns |
dns |
dns |
36 |
siehe auch unter Duisburger Segel-Club
In diesem Jahr passte die Überschrift genau. Es war Herbst mit allem was dazu gehört. Schon die Vorhersage: “Nieselregen, NW-Wind, 4-5 Bft, 13°C“, machte wenig Lust auf Freiluftaktivitäten. Dennoch waren 11 Unerschrockene angetreten, um im Rahmen des Fielmann-Cups ihre Monarch - Herbstregatta auszutragen. Zwei Auswärtige, Manfred Groth und Hugo Esslinger, haben den Aufwand nicht gescheut, um mit den Monarchen vom WSCG und MTVI zwei Tage um die Wette zu segeln.
Am Samstag wurde pünktlich um 14 Uhr gestartet. Durch die für den Tankumsee ungünstige Windrichtung konnte nur ein Kurs mit einer verhältnismäßig kurzen Kreuz ausgelegt werden.
Auch der Schenkel wurde gestrichen um das Gegenverkehrs-Wuling zu vermeiden. Die anderen Klassen mit Laser, Pirat, 420er und einer Dyas starteten fünf Minuten vor den Monarchen. So wurde diesmal verhindert, dass die schnelleren Boote durch das Monarchfeld segeln mussten. Beim ersten Start zeigte sich bereits die Tücke des stark drehenden Windes. Kein Monarch konnte mit Wind von Steuerbord die Startlinie erreichen. Es musste umgelegt werden, was wiederum zu abenteuerlichen Begegnungen auf der Startlinie führte. Hugo Esslinger konnte sich als erster freisegeln und am Ende der ersten Wettfahrt mit großem Vorsprung die letzte Tonne vor dem Ziel runden. Der “alte Regattahase“ hatte sich dann aber geirrt und segelte unglücklich an der Ziellinie vorbei, um eine weitere Runde in Angriff zu nehmen. Als zweiten Pechvogel erwischte es Hans-Peter Busse. In einer plötzlichen Böe stürzte er im Boot so schwer, dass er aufgeben musste. In der zweiten Wettfahrt ist dann eine Gruppe von Monarchen nach Beenden der zweiten von drei Runden über die ausgelegte Ziellinie gesegelt. Sie wurden „abgetutet“ und zunächst disqualifiziert, obwohl alle nach dem Signal der Regattaleitung noch die komplette Regatta-Bahn absegelten. Nach Berücksichtigung der ab 2005 geänderten Wettfahrtregeln wurde die Disqualifikation zurückgenommen (Regel-Kommentar zum Thema Zieldurchgang folgt weiter unten).
Am Ende des ersten Wettfahrttages hatte sich eine Dreiergruppe klar vom Hauptfeld abgesetzt. In den drei Wettfahrten waren durch den starken Wind sportliche Zweikämpfe zu beobachten, die einmal mehr zeigten, dass die Recken sich auch im vorgeschrittenen Alter an der Pinne nichts schenken. Die meisten Teilnehmer beendeten diesen wahrhaft herbstlichen Regattatag gesellig bei kühlem Bier und heißen Rhythmen auf der Seefete des WSCG.
Am Sonntag war der erste Start für 11 Uhr angesetzt. Wieder waren alle in Erwartung von Starkwind und Regen mit Ölzeug bekleidet am Start. Einzig, es fehlte die Startlinie. Alle Versuche eine Linie auszulegen scheiterten am stark drehenden Wind, sodass mehrmals Startverschiebung angezeigt wurde. Beim ersten Start setzte sich Philip Schiller sofort deutlich vom Feld ab und konnte den Platz, hart bedrängt vom Zweitplatzierten, über die Linie bringen. Im fünften Lauf hat sich das Sprichwort: “Die Letzten werden die Ersten sein“ wenigstens für einen erfüllt. Bei mäßigem Wind fuhr das Feld mit abgeschätztem Anlaufweg auf die Startlinie zu. Dann aber schob eine Hammerböe die Meisten zu früh an die Linie. Manfred Müller, als letzter in der auf die Startlinie zufahrenden Reihe, konnte diese Böe voll zur Beschleunigung nutzen und gab die Führung danach nicht mehr ab. Die vorderen Plätze des Vortages konnten in unveränderter Reihenfolge verteidigt werden. Besonders hervorzuheben ist die gute Platzierung von Lothar Bode, der trotz eines unverschuldeten Startvorbereitungs-Rammings mit erheblichem Materialschaden die Nerven für die Regatta behielt. Im dritten Lauf, an der letzten Tonne noch führend, verpasste er den ersten Platz erst auf der Ziellinie um nur eine Sekunde. Nach Ende der Regatta wurden alle Aktiven mit einer ungewöhnlich reichen Auswahl von Speisen und Getränken verwöhnt. Wieder einmal war das Zusammentreffen von Regatta und Seefete ein Glücksfall für die dankbaren Regattateilnehmer.
Manfred Müller - GER 372
Regel-Kommentar zum Thema
Zieldurchgang:
Der Zieldurchgang ist im Regelwerk nur über die Richtung, d.h. mit Kurs von der
letzten Bahnmarke kommend, definiert. Die Regattaleitung muss einen verfrühten
Durchgang abtuten und registrieren. Der Segler erhält durch das Hupen die
Rückmeldung, dass er im Ziel ist. Er wird zunächst wegen falsch abgesegelter
Bahn disqualifiziert. Sollte er aber seinen Fehler bemerken, kann er diesen
wieder gutmachen, indem er weitersegelt und nach Absegeln der kompletten Bahn
nochmals ins Ziel geht. Der Kern der 2005 eingeführten Änderung ist die
Tatsache, dass ein beim Durchfahren der Ziellinie begangener Fehler (z.B.
Berührung einer Zielmarke ) nach der kompletten Überquerung derselben korrigiert
werden kann, indem die Linie erneut regelgerecht überquert wird.
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
5.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-372 - Minou |
Manfred Müller |
MTVI |
2 | (4) | 1 | 2 | 1 | 6 |
|
2 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
1 | 2 | 5 | 1 | (6) | 9 |
|
3 |
GER-347 - Godewind |
Volker Schürg |
WSCG |
(4) | 1 | 4 | 4 | 2 | 11 |
|
4 |
GER-344 - Santana |
Lothar Bode |
MTVI |
(7) | 7 | 2 | 6 | 3 | 18 |
|
5 |
GER-371 - Swantje |
Hans Meyer |
MTVI |
(6) | 3 | 6 | 5 | 5 | 19 |
|
6 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
8 | 5 | (10) | 3 | 4 | 20 |
|
7 |
GER-301 - n.n. |
Claus Wolf |
MTVI |
5 | 6 | (8) | 8 | 7 | 26 |
|
8 |
GER-297 - Sunshine |
Werner Neugebauer |
WSCG |
3 | (9) | 7 | 9 | 8 | 27 |
|
9 |
GER-154 - Marco |
Hugo Esslinger |
WYCA |
(10) | 8 | 3 | 7 | 10 | 28 |
|
10 |
GER-329 - |
Edgard Grundmann |
MTVI |
9 | (10) | 9 | 10 | 9 | 37 |
|
11 |
GER-401 - Summertime |
Hans-Peter Busse |
WSCG |
(dnf) | dnc | dnc | dnc | dnc | 48 |
siehe auch unter Wassersport-Club Gifhorn
|
Die Watersportvereniging Heeg, WSH, im niederländischen Ort Heeg am gleichnamigen See richtet jedes Jahr eine Langstrecken-Tagesregatta aus. In diesem Jahr (wie auch schon in 2006) sind sieben Monarch-Segler angereist und nehmen an dieser Regatta teil. Es wird je nach Windrichtung ein Kurs ausgelegt, der mit bis zu 8 Tonnen über das gesamte Heeger Meer und Fluessen führt. Der Kurs muss von den Seglern bis zu dreimal umrundet werden. Mehr als 100 Boote werden in zehn Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe für sich gewertet wird. Die einzelnen Gruppen starten im fünf Minuten-Abstand. Bei Westwind der Stärke 2-4 Beaufort ergeben sich mehrere Kreuzschläge von unterschiedlicher Länge und ein schöner langer Vorwindkurs.
Wegen des guten Wetters und weil
Wochenende ist wimmelt es auf dem See nur so von Booten, was die Lage
der Rundungstonnen häufig nur erahnen lässt. Für uns Monarch-Segler, die
meist auf kleinen Revieren segeln, ist es schwierig, immer den optimalen
Kurs zu finden. Die Monarch-Segler werden als
Gruppe Sieben um 10:30 h gestartet und müssen den Kurs nur einmal
absegeln. |
|
|
Die erste Luvtonne liegt derart weit von der Startlinie
entfernt, dass sie kaum auszumachen ist und, obwohl schon sechs Gruppen
vor uns gestartet sind, ist bei den meisten Monarchen die Frage nach dem
besten Kurs nicht geklärt. Nur Heiner und Henner scheinen sich
auszukennen. Heiner startet mit Wind von Steuerbord, Henner aber mit
Wind von Backbord. Auf dem Kurs, den Henner segelt, sind auch deutlich
Wendebojen auszumachen; leider jedoch nicht die richtigen. Ich befinde
mich ca. in der Mitte der Startlinie und da ich die erste Luvtonne nicht
entdecken kann, weiß ich nicht so Recht, ob ich Heiner oder Henner
vertrauen soll. Erwin folgt Heiner, Heinz und Wolf segeln Henner
hinterher. Karl und ich rätseln noch; ich entscheide mich dann für den
Kurs mit Wind von Steuerbord. Karl scheint auch nicht zu wissen, wohin
er segeln soll; er wird später als verirrter Segler von der
Regattaleitung zum Hafen zurückgeführt |
|
|
An der ersten Luvtonne hat sich das Feld der Monarchsegler dann schon fast in der endgültigen Reihenfolge eingefunden. Heiner rundet als erster, gefolgt von Erwin und Hans-Jürgen. Mit etwas Abstand folgt dann Henner, Heinz und Wolf. Wo Karl zu der Zeit war, konnte ich nicht mehr erkennen. Die folgenden Tonnen werden meist in der gleichen Reihenfolge gerundet; lediglich Erwin schafft es zeitweise vor Heiner die nächste Tonne zu erreichen. Auch auf dem langen Vorwindkurs von Tonne 4 nach Tonne B kann Henner mit seinem Segel im Stil der Americas Cupper (siehe Bild) kaum Boden auf mich gutmachen. So geht es in der Reihenfolge Heiner, Erwin, Hans-Jürgen, Henner, Heinz und Wolf auf die letzte Tonne zu. Hier macht Erwin einen entscheidenden Fehler: In der Hoffnung, Heiner noch auf der Zielkreuz abfangen zu können, wendet er schon vor der letzten Tonne in Richtung Ziellinie und vergisst dabei, diese zu runden. Ehe er seinen Fehler bemerkt und zur Tonne zurückkehrt, bin ich an ihm vorbei und kann damit Zweiter hinter Heiner werden. |
|
|
| Henners exotisches Segel - nicht für RL-Regatten! | ||
|
Es tut mir Leid, Erwin, dass ich diese Situation so schamlos ausgenutzt habe, denn eigentlich bist Du die ganze Wettfahrt vor mir gesegelt. Heiner Bollig vom WSVRH schafft die Strecke als Sieger in 2 1/4 Stunden. Der letzte der Monarchsegler benötigt fast eine Stunde länger. GER 382 - Hans-Jürgen Sommerfeld
|
||
|
Zusatz der Redaktion: Sieger Heiner Bollig auf GER 17 |
Wettfahrtleiter Kees Alberts vom WSH überreichte den Sieger-Pokal mit den Worten: "Heiner, Du hast 'Kruis van Heeg' erstes Mal gesegelt, hast Platz eins, siehst gut aus und hast ein schönes Boot, - komm wieder!" (deutsch mit dem sympathischen niederländischen Akzent) Anmerkung: Ein Jahr zuvor hat Heiner von einem unserer ältesten Mitglieder die Holz-Monarchjolle G 17, Baujahr 1969 aus erster Hand gekauft und fachgerecht rundum restaurieren lassen. Weitere Bemerkungen von
Kees: |
|
| Pl. | Segel-Nr. |
Name, Vorname |
Club |
Heimat- Revier |
Startzeit | Ziel |
gesegelte Zeit |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Std | Min | Sek | Std | Min | Sek | ||||||
| 1 | GER-17 | Bollig, Heiner | WRK | Loheider See | 10 | 30 | 00 | 12 | 46 | 27 | 2 : 16 : 27 |
| 2 | GER-382 |
Sommerfeld, Hans-Jürgen |
DUYC | 6-Seen-Platte | 10 | 30 | 00 | 12 | 49 | 11 | 2 ; 19 : 11 |
| 3 | GER-365 | Schlipphak, Erwin | SVWu | Bevertalsperre | 10 | 30 | 00 | 12 | 50 | 50 | 2 : 20 : 20 |
| 4 | GER-361 | Ommer, Henner | YCWM | Möhnesee | 10 | 30 | 00 | 12 | 55 | 02 | 2 : 25 : 02 |
| 5 | GER-100 | Kunst, Heinz | SYH | Harkortsee | 10 | 30 | 00 | 13 | 14 | 05 | 2 : 44 : 05 |
|
6 |
GER-281 | Klusmeier, Wolf |
SCBR |
Kemnader See | 10 | 30 | 00 | 13 | 28 |
20 |
2 : 58 : 20 |
| 7 | GER-184 | Bremer, Karl | DUYC | 6-Seen-Platte | 10 | 30 | 00 | 18 | 00 | 00 | dnf |
| GER-1089 | P-Jollenkreuzer - Begleit- und Kameraboot Klaus Helbig - DUYC / Christiane Schenkel - DUYC |
||||||||||
siehe auch unter Watersportvereniging Heeg - WSH
Am Samstag fanden bei überwiegend bedecktem Himmel und einem nur leisen Lüftchen aus SSO 10 Monarchen und -innen den Weg zur Startlinie, die 5 Minuten zuvor die Ynglings passiert hatten.
Es wurde ein up-and-down-Kurs gesegelt mit Start vor der Nordspitze der Insel, Luvtonne am Südende und Leetonne vor dem Schwimmbad. Bei der ersten Wettfahrt hatte Fritz den besten Start, gefolgt von Peter, der aber bei der ersten Annäherung an die Luvtonne zu weit unter Land und danach ins Mittelfeld geriet. Bald waren die "üblichen Verdächtigen", Manfred, gefolgt von Hans-Jürgen und Fritz, wieder vorne und konnten so auch ins Ziel gehen, nachdem Karl die Luvtonne berührt hatte, von Fritz, der zwischenzeitlich etwas zurück gefallen war, gnadenlos zum "Kringeln" aufgefordert und dann überholt worden war. Klaus und Peter kämpften dahinter, mit dem besseren Ende für Klaus, verfolgt von Heinz, der - durch einen Autobahnstau am pünktlichen Erscheinen bös gehindert- erst dann die Startlinie überqueren konnte, als die Ersten schon an der Luvtonne waren, sich dann aber noch bravourös auf den 7. Platz vorkämpfte, allerdings mit allen Finessen (Ruder hochklappen beim Ablaufen!). Ute und Ina waren mit den Laufeigenschaften ihrer Boote diesmal nicht so ganz glücklich, und Gerd gab nach dieser ersten Wettfahrt entnervt auf, weil sein Boot gar nicht lief. Im Nachhinein musste er feststellen, dass sein ausgeschäumtes Unterwasserschiff tatsächlich unter Wasser stand (weil bei unabgedecktem Boot und geschlossenen Lenzern Regenwasser in offene Inspektionsluken dringen konnte), und er somit gewichtsmäßig quasi einen Vorschoter mitführte.
In die 2. Wettfahrt starteten einige leicht "verschlafen", aber bald konnte Hans-Jürgen vor Fritz die Führung übernehmen und schließlich so auch ins Ziel gehen, gefolgt von Manfred, dahinter Karl und Peter. Klaus haderte etwas mit seiner Geschwindigkeit am Wind , während Heinz ihm von hinten zusehen konnte. Ute und Ina hatten wieder den Eindruck, Reibeisen unter ihrem Bootsboden zu haben, was Ina enttäuscht äußern ließ, jetzt könne sie ihr Boot zur MoMo-Regatta im Herbst wegen "erwiesener Langsamkeit" keinem mehr anbieten. Es gab aber auch allgemein während dieser Wettfahrt mangels Wind wiederholt Phasen quälender Langsamkeit, die Fritz und Karl wiederholt genervt "aufhören" rufen ließen.
Am Abend saßen dann aber alle im DKSC-Clubrestaurant gemütlich beim Essen an einem großen Tisch beisammen, und danach präsentierte Klaus Fischer per Beamer eine schöne Videoaufzeichnung vom DUYC-Monarch-Cup am 9. und 10.06., die Klaus Helbig mit großem Einsatz weitestgehend vom Aussichtsturm aus aufgenommen hatte.
Am Sonntag sah es erst recht trübe und zum Teil auch drohend dunkel aus, obwohl für diesen Tag mehr Sonne vorausgesagt worden war. Es regnete sogar eine Stunde vor dem Start kurz, was einige in die "Ganzkörperkondome" schlüpfen ließ. Es konnten aber dann doch 2 Wettfahrten trocken -und zunehmend wärmer werdend- absolviert werden.
Bei der ersten (3.) Wettfahrt setzte sich Manfred gleich wieder an die Spitze, gefolgt von dem durchgängig gleichmäßig gut segelnden Hans-Jürgen, dann Heinz, Karl und Ina, während Fritz und Peter nicht so schnell "in die Pötte" kamen. Fritz und Klaus haderten dann wieder mit ihrer Geschwindigkeit an der Kreuz, während Peter diesmal etwas mehr Glück hatte, sich vom 7. Platz vorarbeiten und nach längerem Kampf mit Hans-Jürgen zu seiner eigenen Überraschung -als Monarch-Greenhorn- schließlich als 2. hinter Manfred ins Ziel gehen konnte.
Ina wurde 5. und glaubte nun doch wieder etwas mehr an ihr Boot, während Fritz als ungewohnter 6. gar nicht zufrieden war. Karl, Klaus und Ute belegten schließlich die Plätze 7 bis 9, nachdem Karl wieder mal Würze in die Fahrt gebracht, beide an der Tonne behindert und sich dann vor beiden "vom Acker gemacht" hatte.
Bei der letzten Wettfahrt (4 Runden) war mangels Wind wieder viel Geduld angesagt. "Aufhören, aufhören" war gelegentlich zu hören. Schließlich konnte aber auch diese Fahrt problemlos absolviert werden, und es platzierten sich vorne wieder die alten Hasen Manfred vor Hans-Jürgen, Fritz und Heinz, im Gesamtklassement Manfred, Hans-Jürgen und Fritz in dieser Reihenfolge auf dem Treppchen, so daß Manfred zum 3. Mal -wenn auch nicht in Folge- den Wanderpokal in Empfang nehmen konnte.
Peter durfte diesmal als "Extremsegler" (Platzierungsdifferenz) von unserem Vorsitzenden Heinz ein Monarch-T-Shirt in Empfang nehmen.
Von den "besseren Hälften" wieder wie stets bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt, konnten dann schließlich alle geschafft, aber zufrieden den Heimweg antreten.
Peter Wessler - GER 93
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. + Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
1 |
(3) |
1 |
1 |
3 |
|
2 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
2 |
1 |
(3) |
2 |
5 |
|
3 |
GER-31 - Troll |
Friedrich Magnei |
DKSC |
5 |
2 |
(6) |
3 |
8 |
|
4 |
GER-93 - Mistral |
Peter Wessler |
DKSC |
(6) |
5 |
2 |
5 |
12 |
|
5 |
GER-184 - True Love |
Karl Bremer |
DUYC |
4 |
4 |
(7) |
6 |
14 |
|
6 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
(7) |
7 |
4 |
4 |
15 |
|
7 |
GER-22 - Nostalgie |
Klaus Fischer |
DKSC |
5 |
6 |
(8) |
7 |
18 |
|
8 |
GER-385 - Lokki |
Ina Feise |
DSC |
(9) |
9 |
5 |
8 |
22 |
|
9 |
GER-8 - Lovis |
Ute Herwig |
DKSC |
8 |
8 |
(9) |
9 |
25 |
|
10 |
GER-209 - Serra |
Gerd Neumann |
DUYC |
10 |
(dnf) |
dns- |
dns- |
32 |
siehe auch unter Duisburger Kanu- und Segelclub
Manni, Karl,
Gerd, Walter, Hans-Peter
(Extremsegler), Klaus, Fritz, Michael, Horst, Hans-Jürgen,
Lore, Heinz,
vorne: Best-Monarchin Ute und Philip mit Pokal - (Peter fehlt)
Das eigentliche Regattageschehen ist schnell berichtet: Am Samstag wurde pünktlich das Feld aus 11 Yngling und 15 Monarchen gestartet. Der Wind kam aus West, war gut segelbar, wenn auch etwas böig und leicht drehend. Die Regattaleitung legte den Dreieckskurs auf die Bahnmarken 5-1-2 steuerbord, also Start am Modellboothafen des Wolfsees und dann Kreuz zwischen den Inseln hindurch. Die erfahrenen Regattasegler setzten sich auch gleich durch. Es gewann Philip vom Wassersportclub Gifhorn, der den neuesten Monarch segelt.
Der zweite Lauf direkt im Anschluss zeigte ein ähnliches Bild. Einige Platzverschiebungen zeigten sich dennoch am Ende der zweiten Wettfahrt. Hans-Jürgen erreichte als Vierter die Ziellinie; die erste Wettfahrt konnte er wegen eines Großfallrisses nicht beenden. Der Wind ließ keine weiteren Wettfahrten mehr zu, so dass alle zur gemütlichen Runde auf der sommerlichen Clubwiese zusammenkamen.
Am Sonntag gab es zunächst Nebel über dem See und keinen Wind. Gegen zwölf Uhr kam eine leichte Brise, auf dem Masurensee konnten die Boote bewegt werden, die Bahnmarken wurden ausgelegt, aber dann schlief der Wind wieder ein und die Regattaleitung schoss ab.
Die Monarch-Flotte von der 6-Seen-Platte ist mit 11 Booten stark aufgetreten; mit den vier Gästen konnte ein gutes Ranglistenfeld zur Wertung kommen. Die größte Differenz bei den zwei Wettfahrten schaffte Hans-Peter mit einem dritten und neunten Platz. Er ist der vierte Träger des Monarch-T-Shirts.
Noch eine Beobachtung ist mir besonders im
Gedächtnis hängen geblieben:
Die Wettervoraussagen waren für den Samstagnachmittag nicht besonders Regatta
freundlich. Es war Gewitter mit örtlichem Starkregen angesagt. Bei der
Steuermannsbesprechung um 13 Uhr konnte ich in viele sehr besorgte, ja beinahe
schon bedrückte Gesichter sehen, zumal es auch passend gerade donnerte und
blitzte. Selbst der Regattaleiter war nicht gerade froher Dinge, und gab deshalb
erstmal nur Startbereitschaft auf dem See vor. Hieran kann ich erkennen, wie
weit das Wettergeschehen des letzten Jahres schon die Gedanken selbst der
gestandenen Segler beeinflusst. Klimawandlung aller Orten und in allen Köpfen!?
Hans-Jürgen Sommerfeld – GER 382
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. + Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
1 |
1 |
- |
- |
2 |
|
2 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
2 |
2 |
- |
- |
4 |
|
3 |
GER-31 - Troll |
Friedrich Magnei |
DKSC |
5 |
3 |
- |
- |
8 |
|
4 |
GER-8 - Lovis |
Ute Herwig |
DKSC |
4 |
6 |
- |
- |
10 |
|
5 |
GER-401 - Summertime |
Hans-Peter Busse |
WSCG |
3 |
9 |
- |
- |
12 |
|
6 |
GER-209 - Serra |
Gerd Neumann |
DUYC |
9 |
5 |
- |
- |
14 |
|
7 |
GER-22 - Nostalgie |
Klaus Fischer |
DKSC |
8 |
7 |
- |
- |
15 |
|
8 |
GER-184 - True Love |
Karl Bremer |
DUYC |
6 |
11 |
- |
- |
17 |
|
9 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
7 |
10 |
- |
- |
17 |
|
10 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
dnf |
4 |
- |
- |
20 |
|
11 |
GER-93 - Mistral |
Peter Wessler |
DKSC |
12 |
8 |
- |
- |
20 |
|
12 |
GER-104 - Kyklas |
Michael Clement |
DKSC |
10 |
12 |
- |
- |
22 |
|
13 |
GER-18 - Lütte Deern |
Horst Matthiessen |
DUYC |
11 |
14 |
- |
- |
25 |
|
14 |
GER-78 - Ria |
Walter Ehrenreich |
DUYC |
13 |
13 |
- |
- |
26 |
|
15 |
GER-262 - Nauru |
Lore Venohr |
DUYC |
dnf |
dns |
- |
- |
32 |

Am Harkortsee – Heinz, Dorle, Philip, Hans als Großvater sitzend mit Tochter
Heike und Klein-Hanna,
Hans-Peter, Friedhelm, Hans-Jürgen, Manni, Ursula, Hubertus, Karlo und
Fritz
Vier Wettfahrten ausgeschrieben – zwei Wettfahrten gesegelt
Wie im Mai vor einem Jahr waren die Wetterprognosen zur Aussegelung der Harkortsee-Krone nicht sehr einladend, - umso erstaunlicher die Zuversicht der angereisten Monarchen. Ein Dutzend Radial-Laser waren in die Regatta eingebettet, und zwei Fams sollten im Kielwasser der beiden Felder mitsegeln.
Fast gleichzeitig rollen am frühen Freitagnachmittag sechs Monarchen auf das neu gestaltete YCH-Gelände; - vom Tankumsee: Hans, Hans-Peter, Karlo und Philip, vom Töppersee: Manfred (Manni) und von der Bever: Erwin. Empfang durch den neuen Club-Vorsitzenden Volker Klinger mit ’Crew’ und Ex-Regatta-Organisator Heinz. Samstagmorgen vergrößern Fritz und Hans-Jürgen von der Sechs-Seen-Platte den Monarchen-Kreis. Vom YCH standen vier Monarchen, davon, mit Respekt, zwei Damen auf der Meldeliste.
Durch kurzfristige Sturmwarnungen vor dem 14°° Uhr-Start ließen sich nur die Laser-Segler nicht von der ersten und später auch nicht von der zweiten Wettfahrt abbringen. Zugegeben, die Windverhältnisse wären zeitweise durchaus für’s Monarchsegeln mit starkem Einsatz und Können passabel gewesen, doch plötzlich einsetzende Gewitterböen aus West hätten wahrscheinlich nicht alle Monarch-Masten senkrecht stehen lassen. Die Laser überstanden die Windattacken mehr schlecht als recht und erlebten neben Kenterungen auch einen Mastbruch. Also ein weiser Entschluss der Monarchen und der WF-Leitung, unsere Wettfahrten erst am Sonntag zu starten.
Startbereit um 10°° h, aber kein Wind. Der stellt sich zum verschobenen Start um 10:30 h plötzlich aus SW-W mit 2 Bft. ein, frischt zu 3 Bft. auf und bringt neben einigen Schwachwindstrecken auch Böen um 4 Bft. Zur ersten Wettfahrt starten 12 Monarchen nach dem 12er Laserfeld. Erwin, der 13. Monarch, verzichtet auf den Start. Er will, reiflich überlegt, Boot und Kräfte für den langen Schlag nach Usedom schonen. Dort ist in drei Tagen für sieben Monarchen das Frühjahrs-Fahrtensegeln angesetzt.
Der ungleichmäßige Wind würfelt das Feld streckenweise stark durcheinander. Einzig Philip findet klar zur Spitzenposition und baut sie bis zum Ziel um Längen aus. Alle anderen Plätze sind heiß umkämpft. ‚Dolce far niente’, der noch nicht ’eingesegelte’ Neuerwerb (GER 375) von Ursula treibt mit respektvollem Abstand die Regattafreaks vor sich her und bleibt auf dieser Position bis ins Ziel, – und das wird erreicht. Respekt! Beachtlich auch Dorothea (Dorle), die es schafft, mit ihrem GER 403 auf der Zielkreuz an Heinz vorbeizurauschen und ihm einen Platz abzuluchsen. Bravo!
Zögern vor dem zweiten Monarch-Start. Eine weitere Gewitterfront ist in Sicht. Wir sind alle mutig, als die Wettfahrtleitung Bahnverkürzung signalisiert (nur eine lange Runde). Ähnliches Bild wie bei der ersten Wettfahrt. Windlöcher und Böen mit zunehmender Schwäche bzw. Stärke. Philip nutzt beides wieder schamlos aus; die Böen für sich, und die Windlöcher überlässt er großzügig dem restlichen Feld. Mit beachtlichem Vorsprung entscheidet er auch diese Runde zu seinen Gunsten.
Mit leider nur zwei Wettfahrten geht ein interessanter Segeltag - Kleidung und Segel sind trocken geblieben - zu Ende. Boote werden geslippt, gekrant und ‚verpackt’, Sieger und Placierte geehrt, und jeder wünscht jedem einen schönen Saisonverlauf und ein gesundes Wiedersehen bei der 7. Harkortsee-Krone 2008.
Monarach-T-Shirt für Extremsegler: Karlo 3. und 7. Platz, Heinz 9. und 5 Platz. Beide verzichten. Karlo ist Träger seit Tankumsee (eine Woche zuvor) und Heinz ist als Initiator außen vor. Glückliche Dritte: Ursula als Anerkennung für die Jungfernfahrt mit ihrem G 375.
Zum Schluss sei Organisation, WF-Leitung und Bewirtungscrew für gute Leistungen gelobt.
Vor einem Jahr hieß es im Regattabericht: ‚ . . . . . die Clubanlagen werden dann (2007) vollständig neu bzw. erweitert sein, und auch die Zufahrtstraße soll den Namen Straße verdienen und nicht, wie bisher, mehr einer Loch- und Schlammpiste ähneln.’ – So ganz ist dieser Status noch nicht erreicht, aber beachtliches ist geleistet worden, und das Finish ist in Sicht.
Zusatzbemerkung: Zehn Tage nach der Regatta bin ich auf einer fast fertig asphaltierten Zufahrtstraße gefahren.
Heinz Kunst – GER 100
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
- |
- |
1 |
1 |
2,0 |
|
2 |
GER-371 - Swantje |
Hans Meyer |
MTVI |
- |
- |
2 |
2 |
4,0 |
|
3 |
GER-401 - Summertime |
Hans-Peter Busse |
WSCG |
- |
- |
5 |
3 |
6,0 |
|
4 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
- |
- |
4 |
4 |
8,0 |
|
5 |
GER-332 - Gräte 8 |
Karl-Heinz Berndt |
MTVI |
- |
- |
3 |
7 |
10,0 |
|
6 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
- |
- |
7 |
6 |
13,0 |
|
7 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
- |
- |
9 |
5 |
14,0 |
|
8 |
GER-403 - Kommodorle |
Dorothea König |
YCH |
- |
- |
8 |
9 |
17,0 |
|
9 |
GER-31 - |
Friedrich Magnei |
DKSC |
- |
- |
6 |
dsn |
19,0 |
|
10 |
GER-333 - Fledermaus |
Friedhelm Heermann |
YCH |
- |
- |
11 |
8 |
19,0 |
|
11 |
GER-251 - Okanagan |
Hubertus Luckey |
YCH |
- |
- |
10 |
10 |
20,0 |
|
12 |
GER-375 - Dolce far niente |
Ursula Morgenroth |
YCH |
- |
- |
12 |
11 |
23,0 |

Erwin, Berthold, Philip, Lothar, Gerd, Sieger Volker, Claus, Achim, Helmut,
Manni, Karl,
Heinz, Johannes, Karlo, Hans, Hans-Jürgen, Hans-Peter
sitzend: Werner, Horst, Nicki, Manfred
Vor einer Woche bescheidene Eröffnung der Regatta-Saison am Altmühlsee mit nur sechs Monarchen. Jetzt, am Tankumsee, verbunden mit der Jahreshauptversammlung, ein Monarch-Aufkommen von 100 Meter, - aneinander gereiht!! Das sind 20 gemeldete Monarchen. Beim Start werden 18 gezählt und gleich viel werden vom Prahm im Ziel gezeitet. Drei Wettfahrten sollten es am Samstag werden.
Der Wind setzt zeitig ein für einen pünktlichen Start um 14°° Uhr. Es weht aus SE mit 2-3 Beaufort. Alle starten fair und gekonnt. Zuerst die Monarchen, danach Laser und Y-Stick. Die Felder kreuzen mit frischem Wind zur Luvtonne. Aber, - am Tankumsee scheint ein unsichtbarer Schieber installiert zu sein, der die Windströme, nach welchen Kriterien auch immer, reguliert. Die Folge: sicher ersegelte Positionen im vorderen Feld können plötzlich nicht mehr gehalten werden, - von achtern rauscht ein Geschwader mit gut portionierter Luftströmung heran und verdrängt fast alle von ihren guten Plätzen. Das ist wohl die Eigenart dieser Frühjahrsregatta, denn auch am Sonntag, als die vierte Wettfahrt mit schwachem Wind noch so eben beendet werden kann, ist der Ablauf der Runden nicht anders. Erstaunlich, dass es doch einer schafft, über alle Wettfahrten konstant sein Boot zum rechten Zeitpunkt für eine optimale Windausbeute auf den richtigen und besten Kurs zu bringen, - Volker Schürg. Gratulation zu seinem 1. Platz. Nach den KV-Archiv-Dokumenten hat Volker das erste Mal eine Monarch-Ranglisten-Regatta gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, Volker, und weiterhin, wie Dein Schiffsname sagt: „Godewind“! – Die Plätze 2 bis 6 zeigen beachtliche Ausreisser, die dank ’Streicher’ nicht ins Gewicht fallen. Für Karlo bleibt nach seinem gestrichenen Platz doch noch Platz 9 in der Wertung. Seine Bestfahrt auf Platz 1 bringt ihn auf eine Platzdifferenz von 8 Punkten und somit zum Gewinn des KV-T-Shirts für den Extremsegler.
Der Regattaverlauf war bei sommerlichen Temperaturen ausgesprochen lebendig und soweit mir bekannt, ohne störende Ereignisse, so dass am Ende rundherum zufriedene und lachende Gesichter (siehe Foto oben) zu sehen waren. Dazu hat in besonderem Maße auch die hervorragende Versorgung am Samstagabend mit knusprigen Grilladen, saftigen Salaten und Desserts aus der 3-Sterne-Küche beigetragen; nicht zu vergessen die würzige Bohnensuppe mit Mettwürsten am Sonntagmittag. Ein Lob der Küche und der gut organisierten Getränke-Selbstbedienungseinrichtung mit vertrauensvollem Kredit-Zettel-System.
Damit die ’Kredite’ noch bezahlbar blieben, zerschlug Beate ihr Sparschwein, und ließ am Samstag, nach den drei kräftezehrenden Wettfahrten, ein großes Fass Bier anstechen. Herzlichen Dank, Beate. Die Monarchen haben Philip empfohlen, angemessen auszugleichen! Die Wettfahrtleitung war zufrieden mit den Seglern und die Segler, nicht nur die Monarchen, sagen: „Die Wettfahrtleitung hat die Regatta, trotz der nicht gleich bleibenden Winde, sehr gut über die ’Strecke’ gebracht“.
Heinz Kunst – GER 100
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-347 - Godewind |
Volker Schürg |
WSCG |
1 |
2 |
2 |
(3) |
5,0 |
|
2 |
GER-177 - Rambo |
Horst Reusch |
MTVI |
2 |
1 |
5 |
(17) |
8,0 |
|
3 |
GER-247 - Seewolf |
Nikolaus Wodopian |
MTVI |
3 |
(5) |
3 |
2 |
8,0 |
|
4 |
GER-365 - Mythos |
Erwin Schlipphak |
SVWu |
7 |
4 |
1 |
(11) |
12,0 |
|
5 |
GER-372 - Minou |
Manfred Müller |
MTVI |
4 |
3 |
6 |
(13) |
13,0 |
|
6 |
GER-332 - Gräte 8 |
Karl-Heinz Berndt |
MTVI |
(11) |
6 |
9 |
1 |
16,0 |
|
7 |
GER-344 - Santana |
Lothar Bode |
MTVI |
5 |
7 |
(8) |
4 |
16,0 |
|
8 |
GER-401 - Summertime |
Hans-Peter Busse |
WSCG |
(9) |
8 |
7 |
5 |
20,0 |
|
9 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
(12) |
12 |
4 |
6 |
22,0 |
|
10 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
6 |
11 |
11 |
(11) |
28,0 |
|
11 |
GER-268 - Mona Lisa |
Manfred Groth |
WRK |
(14) |
10 |
10 |
9 |
29,0 |
|
12 |
GER-369 - Waga |
Berthold Betker |
MTVI |
10 |
13 |
(dnc) |
7 |
30,0 |
|
13 |
GER-371 - Swantje |
Hans Meyer |
MTVI |
8 |
9 |
14 |
(15) |
31,0 |
|
14 |
GER-301 - n.n. |
Claus Wolf |
MTVI |
13 |
(14) |
13 |
8 |
34,0 |
|
15 |
GER-184 - True Love |
Karl Bremer |
DUYC |
(17) |
15 |
16 |
10 |
41,0 |
|
16 |
GER-297 - Sunshine |
Werner Neugebauer |
WSCG |
15 |
(16) |
12 |
14 |
41,0 |
|
17 |
GER-291 - Hatschi |
Nagel, Gerhard |
SKO |
16 |
(18) |
15 |
18 |
49,0 |
|
18 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
(18) |
17 |
17 |
16 |
50,0 |
|
19 |
GER-312 - |
Fabian Holdorf |
WSCG |
(dnc) |
(dnc) |
(dnc) |
(dnc) |
63,0 |
|
19 |
GER-188 - |
Uwe Neugebauer |
MTVI |
(dnc) |
(dnc) |
(dnc) |
(dnc) |
63,0 |
siehe auch unter Wassersport-Club Gifhorn
28. / 29. April – Bratwurst-Regatta - YCAG
Altmühl-See – Idylle im oberen Altmühltal (Muhr am See)

Sechs Monarchen aus sechs Revieren
Der reviertreue Monarch Siegfried, Ex-Häuptling der KV, empfängt am Freitagnachmittag Erwin von der Bever, Philip vom Tankumsee, Hans-Jürgen von der Sechs-Seen-Platte, Mike vom Chiemsee und Heinz vom Harkortsee. Jeder hilft jedem, die Boote zu slippen und in die Boxen zu verholen. Für den Abend hatten Inge und Manfred in alter Verbundenheit zu den Monarchen in ihre “Haifischbar“ eingeladen. Bis auf Erwin und Heinz kennen alle diesen urigen Seglertreff. Traditionell serviert Inge “Saure Zipfel“ (*), - Manfred, ebenfalls Ex-KV-Häuptling, ergänzt mit Gerstensaft, Frankenwein und farblosem flüssigen Obst.
(*) Saure Zipfel = Fränkische Bratwürste (à la Regatta), nicht gebraten sondern gesotten mit reichlich Frankenwein und süß-sauer angereichert mit Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und beliebiger Gewürzzugabe. In den Sud viele große Zwiebelringe geben und zusammen mit den ’Sauren Zipfeln’ heiß servieren; dazu würziges Landbrot.
Samstagvormittag gemütliches Vorbereiten auf den Start in die Regatta-Saison. Zunächst sind wir nur zu fünft, - Siegfried kann sich erst Sonntag in unsere Flotte einreihen. Blauer Himmel und frühsommerliche Temperaturen lassen ein Segelwochenende nach Maß erwarten. Die wichtigste Komponente fehlt aber noch - der Wind. So weht am Flaggenmast um 14°° Uhr erst einmal der rot-weiße Zebrawimpel – Startverschiebung! Boote sammeln sich auf dem wellenlosen See. Es werden immer mehr, - aber aus der Conger-Klasse! Sie startet mit 17 Booten; die Topper als dritte Klasse mit 18 Booten. Beneidenswerte Felder aus Monarchen-Sicht. Bei schwachem Wind (in Böen 2 Bft.) aus W starten wir als zweite Gruppe um 15:25 h in die Regatta-Saison 2007. Die erste diesjährige Wettfahrt entscheidet Philip am Ende für sich. Für weitere Wettfahrten fehlt am Samstag der Wind.
Große fränkische Bratwürste (diesmal gebraten oder gegrillt) und noch größere Steaks mit Sauerkraut füllen am frühen Abend hungrige Bäuche; reichlich servierte Getränke sorgen bis in die Nacht im ‚Biergarten’ für beste Stimmung in Seglermanier. Drinnen geht’s traditionell dicht an dicht, bei Swing, Folk, Rock mit Topper-Gitarren und Topper-Stimmen hoch her. „Tanz in den Mai“, um zwei Tage vorgezogen!
Über Nacht Winddrehung auf NE und aufgefrischt zu 2-3 Beaufort. Wir starten, jetzt komplett mit Siegfried, um 11:05 Uhr. Mike segelt lange Zeit auf Platz 2 hinter Philip. Beide werden aber zum Schluss abgehängt, - Philip von Erwin und Mike von Hans-Jürgen. Bei den folgenden zwei Wettfahrten wechseln die Positionen immer wieder, doch vorne stabilisieren sich die ersten Drei. Gerangelt und getrickst wird um die Plätze 4, 5 und 6. Schluss gegen 15°° Uhr. – Ein prächtiger Segeltag über fünf Stunden mit Wind und Sonne vom Feinsten.
Siegerehrung mit riesigem Korb geräucherter und gebündelter Bratwürste. Für Erwin ein großes Bündel, für die Nachplacierten immerhin noch je ein Doppel. Eine KV-Neuheit wird vorgestellt: Der ’Extremsegler’ mit der größten Zahl zwischen bester und schlechtester gewerteter Placierung erhält ein T-Shirt mit Rückenaufdruck (neuer Monarch-Aufkleber, vergrößert). Erstprämierter ist Mike vom Chiemsee mit den Plätzen 4 und 6.
Alle Regatta-Teilnehmer aus 41 Booten applaudieren am Schluss der Siegerehrung für vorbildlichen Einsatz der Wettfahrtleitung, der Versorgungscrew und des Orgateams.
Heinz Kunst – GER 100
Ergebnis-Tabelle
|
PL |
Segel-Nr. - Bootsname |
Steuermann/-frau |
Club |
1.WF |
2.WF |
3.WF |
4.WF |
Punkte |
|
1 |
GER-365 - Mythos |
Erwin Schlipphak |
SVWu |
2 |
1 |
(3) |
1 |
4,0 |
|
2 |
GER-405 - Shango III |
Philip Schiller |
WSCG |
1 |
2 |
1 |
(3) |
4,0 |
|
3 |
GER-382 - Ulmo |
Hans-Jürgen Sommerfeld |
DUYC |
(3) |
3 |
2 |
2 |
7,0 |
|
4 |
GER-100 - Zephyr |
Heinz Kunst |
SYH |
4 |
(6) |
5 |
4 |
13,0 |
|
5 |
GER-240 - Arche |
Siegfried Erdinger |
YCAG |
- |
- |
3 |
7 |
14,0 |
|
6 |
GER-125 - Stubsi |
Michael Niggle |
CTYC |
5 |
4 |
(6) |
6 |
15,0 |
siehe auch unter Yachtclub Ansbach-Gunzenhausen